Swansea freut sich auf Europa

Nach einer über 20-jährigen Abwesenheit kehrt Swansea City als englischer League-Cup-Sieger mit großen Hoffnungen in den Europapokal zurück.

Die Mannschaft von Michael Laudrup steigt in der 3. Qualifikationsrunde ein
Die Mannschaft von Michael Laudrup steigt in der 3. Qualifikationsrunde ein ©Getty Images

Nach einer über 20-jährigen Abwesenheit kehrt Swansea City AFC mit großen Hoffnungen in den Europapokal zurück.

Der Klub aus dem Süden von Wales qualifizierte sich durch den Gewinn des englischen League Cups für die UEFA Europa League, nachdem man auf dem Weg zum Titel so prominente Teams wie Liverpool FC und Chelsea FC ausschalten konnte. Im Februar besiegte die Elf des deutschen Torhüters Gerhard Tremmel im Finale in Wembley dann Zweitligist Bradford City AFC mit 5:0. Damit endete das 101-jährige Warten auf einen Titel, für Swansea bedeutete es zugleich den Einstieg in die dritte Qualifikationsrunde der UEFA Europa League.

Zuletzt durften sich die "Swans" 1991/92 auf europäischer Bühne präsentieren, als man als Waliser Pokalsieger am Pokal der Pokalsieger teilnehmen durfte - sonderlich gern erinnert man sich in Swansea freilich nicht an dieses Kapitel, flog man gegen AS Monaco FC doch schon in der ersten Runde mit insgesamt 1:10 Toren raus. Besser machen wollen es die Waliser nun am 1. August gegen Malmö FFim heimischen Liberty Stadium.

Swanseas Flügelspieler Pablo Hernández, der mit Valencia CF 2011/12 das Halbfinale der UEFA Europa League erreichte, freut sich auf das anstehende Duell. "Die Europa League ist für unsere Fans und alle anderen Klubmitarbeiter sehr wichtig", sagte er. "Wir haben lange gekämpft, um so weit zu kommen, jetzt müssen wir es auch genießen. Zuerst einmal müssen wir uns für die Gruppenphase qualifizieren, dann sehen wir weiter, ich denke, dass eine ganze Menge möglich ist."

Trainer der Swans ist die dänische Fußballlegende Michael Laudrup, der selber mit Juventus, dem FC Barcelona, Real Madrid CF und AFC Ajax reichlich Europapokalluft schnuppern durfte. "Schweden liegt geografisch perfekt für uns", erklärte der Däne. "Mir war wichtig, dass wir lange Reisen und extreme Wetterbedingungen vermeiden können. Wir kennen auch den Spielstil unseres Gegners recht gut, das ist natürlich auch ein Vorteil."

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