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Benítez mächtig stolz, Jesus auch

Rafael Benítez erklärte, dass der Triumph von Chelsea FC in der UEFA Europa League "ein ganz besonderer Abend für alle Beteiligten" war, vor allem da er gegen ein "starkes Team" zustande kam.

Benítez mächtig stolz, Jesus auch
Benítez mächtig stolz, Jesus auch ©UEFA.com

Rafael Benítez erklärte, dass der Triumph im Endspiel der UEFA Europa League gegen ein derart starkes Team wie SL Benfica einen ganz besonderen Stellenwert hat.

Benítez, der sein vorletztes Spiel an der Seitenlinie der Blues bestritt, ist durch diesen Sieg erst der zweite Trainer überhaupt nach Giovanni Trapattoni, der zwei unterschiedliche Vereine zum Triumph in diesem Wettbewerb führte. Den ersten Erfolg feierte der Spanier mit Valencia CF im Jahr 2004. Er ist sehr glücklich über diesen Triumph, wäre jedoch auch nach einer Finalniederlage sehr stolz über das Erreichte gewesen.

Benficas Jorge Jesus zeigte sich ebenfalls stolz über die Leistung seiner Mannschaft. Allerdings sitzt der Schmerz nach zwei bitteren Niederlagen in den letzten Minuten innerhalb von wenigen Tagen sehr tief. Doch immerhin stehen den Portugiesen noch "zwei Endspiele" ins Haus.

Rafael Benítez, Trainer von Chelsea
Das ist ein ganz besonderer Abend für alle Beteiligten. Ein Finale zu gewinnen ist immer etwas Besonderes. Aber ganz unabhängig von diesem Triumph haben wir Großes geleistet und zwar jeden einzelnen Tag. Benfica ist ein großartiges Team und auch deshalb hatten wir heute einige Probleme. Außerdem haben wir schon 69 Spiele in dieser Saison auf dem Buckel und wir mussten auf das Pressing von Benfica richtig reagieren.

Ich freue mich sehr für Fernando Torres. Einige Leute denken, er ist einer der Hauptgründe, wieso ich diesen Job übernommen habe. Er ist ein harter Arbeiter und hat sich diesen Treffer verdient. Benfica ist ganz einfach ein tolles Team mit tollen Spielern und einem richtig guten Trainer. Ein Triumph gegen ein solch starkes Team hat einen ganz besonderen Stellenwert.

Chelsea hat ein junges Team, das sich gerade zu Beginn der Saison noch finden musste. Man hat hart gearbeitet und wurde dafür belohnt. Ich persönlich habe es wohl ganz gut geschafft, das Team zusammenzuhalten und die Form aufrechtzuerhalten. Um Anerkennung zu erhalten, muss man Erfolge einfahren, das ist uns gelungen.

Jorge Jesus, Benficas Trainer
Ich bin sehr stolz, hier zu sein. Heute hat Benfica der Welt gezeigt, dass es ein würdiger Sieger gewesen wäre, dass es viel Qualität hat. Unsere Fans hätten den Sieg für ihre Leidenschaft und ihre Treue verdient gehabt. Fast die kompletten 90 Minuten über war Benfica besser - besser organisiert, technisch und taktisch überlegen. Chelsea ist jedoch stark im Konterspiel, und während wir sie im ersten Durchgang im Griff hatten, waren wir nach der Pause nicht mehr so erfolgreich.

Es sah so aus, als könnten wir mit 1:0 und dann mit 2:1 in Führung gehen - kleine Details haben den Unterschied ausgemacht, vor allem im Strafraum. Zum zweiten Mal in wenigen Tagen haben wir den entscheidenden Treffer in der Nachspielzeit kassiert. Einmal mehr haben es die Spieler nicht verdient, die Partie zu verlieren. Auf uns warten jedoch immer noch zwei weitere Endspiele: Das portugiesische Pokalfinale und auch das Rennen um die Meisterschaft ist noch nicht vorbei.

Ich war stolz, als mich Johan Cruyff nach dem Spiel umarmt und mir erzählt hat, dass Benfica wie ein echtes Team agiert und so Fußball gespielt hat, wie er es mag. Ich habe viel von ihm gelernt, deshalb bedeutet mir das viel.