Basel will Serie fortsetzen

Der FC Basel 1893 ist laut Trainer Murat Yakin gut im Rhythmus. Das gilt es in der UEFA Europa League gegen Sporting Clube de Portugal zu beweisen.

Basels Trainer Murat Yakin freut sich auf ein "schönes Spiel gegen einen Top-Gegner"
Basels Trainer Murat Yakin freut sich auf ein "schönes Spiel gegen einen Top-Gegner" ©Getty Images

Der FC Basel 1893 kommt langsam ins Rollen: Fünf Pflichtspielsiege in Serie gab es zu bejubeln – zuletzt das 4:0 gegen den Grasshopper-Club, den Tabellenführer der Super League. Vom Comeback des FCB in der nationalen Meisterschaft ist in der Schweiz die Rede, nun soll Ähnliches auch international gelingen, wenn es in der UEFA Europa League gegen Sporting Clube de Portugal geht.

Dank des 1:0 gegen Videoton FC brachte sich Basel vor zwei Wochen wieder ins Rennen um die Runde der letzten 32 zurück, gegen Sporting nun soll der Anspruch, international zu überwintern, untermauert werden, bevor es am letzten Spieltag zu KRC Genk geht.

"Alle Türen stehen wieder offen. Wir sind wieder in Fahrt", sagte Marco Streller, der Basler Kapitän. Am Donnerstag ist er zwar gesperrt, doch er glaubt, dass das Team die positive Serie auch ohne ihn fortsetzten kann. "Die Mannschaft hat Ballast abgeworfen. Das wirkt sich aus", sagte Streller und meinte damit die Folgen des Trainerwechsels von Heiko Vogel zu Murat Yakin.

Ex-Nationalspieler Yakin nehme durch seine Präsenz etwas Druck vom Team. Zudem habe er seine taktischen Vorgaben in Kürze wirkungsvoll vermittelt. "Muri war schon als FCB-Kapitän eine starke Persönlichkeit. Als Trainer wird er ebenso erfolgreich sein. Überall, wo er gearbeitet hat, stimmten die Resultate."

Der Gelobte selber richtet derweil den Fokus einzig auf Sporting, den Tabellenletzten der Basler Gruppe: "Wir freuen uns, dass wir dieses schöne Spiel gegen diesen Top-Gegner austragen können", sagte Yakin. "Wir sind gut im Rhythmus und haben das Selbstvertrauen, unserem Publikum gegen Sporting etwas zu bieten und ein gutes Resultat zu erreichen."

Dafür müsse sein Team von Beginn weg Druck machen und das Führungstor suchen – "es ist ja ein Heimspiel". Seine Mannschaft dürfe allerdings nicht vergessen, defensiv konzentriert und stabil zu sein. "Wir müssen clever spielen, den Ball gut halten und in der Offensive auch ohne Streller unsere Chancen nutzen", forderte Yakin. Sporting nannte er eine "gut organisierte, kompakte Mannschaft mit schnellen Flügelspielern".

Als Ersatz für Streller wird wohl Alex Frei auflaufen, der vor einer Woche seinen Rücktritt zum Saisonende angekündigt hat. Eine weitere Alternative wäre Jacques Zoua Daogari.