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Luzern in Unterzahl niedergerungen

KRC Genk - FC Luzern 2:0 (Gesamt: 3:2)
Nach einem Platzverweis für Luzerns Dimitar Rangelov schossen Dáni Fernandez und Ayub Masika die Belgier in die Gruppenphase.

Jelle Vossen und Ayub Masika freuen sich über den zweiten Treffer der Belgier
Jelle Vossen und Ayub Masika freuen sich über den zweiten Treffer der Belgier ©Getty Images

Wenig hat gefehlt, doch am Ende schied der FC Luzern gegen KRC Genk aus der UEFA Europa League aus. Mit insgesamt 2:3 verlor Luzern in den Play-offs gegen die Belgier.

Lange durfte Luzern an die erste Teilnahme an der Gruppenphase der UEFA Europa League glauben; der Klub hielt vehement dagegen, war solidarisch und ausgezeichnet organisiert, so dass die heimstarken Belgier nur selten ein Durchkommen fanden. Tore von Dáni Fernandez in der 56. Minute und Ayub Masika in der 88. Minute aber ließen den Luzerner Traum platzen.

Besonders vor der Pause präsentierte sich der FCL so, dass ein gutes Ergebnis durchaus realistisch schien. Aus einer stabilen Abwehr heraus nutzte der FCL immer wieder die Räume, um gefährlich zu kontern; Daniel Gygax war hierbei besonders auffällig. Doch auch andere taten sich hervor - zum Beispiel Innenverteidiger Florian Stahel, der nach gut 20 Minuten aus kurzer Distanz verzog.

Genk gewann erst leicht die Oberhand, als sich die Partie der Pause näherte, bedrohlich wurde die Lage für den FCL allerdings noch nicht. Zwar hatte Steven Joseph-Monrose eine gute Möglichkeit, als er den Ball übers rechte Lattenkreuz schlenzte. Aber sonst verteidigte der FCL kompromisslos.

Die Schlüsselszene des Spiels wirkte sich dann aber fatal auf den FCL aus: Nachdem Dimitar Rangelov, Luzerns Stoßstürmer, wegen einer Tätlichkeit an Nadson in der 37. Minute des Feldes verwiesen worden war, musste sich der FCL in Unterzahl gegen immer offensivere Belgier wehren. Zudem musste der angeschlagene Dario Lezcano, die so wichtige hängende Spitze, ebenfalls noch vor der Pause vom Feld. Ohne die beiden fehlte es dem FCL an Qualität im Angriff.

Und auch hinten hatte er es immer schwerer; so sehr er es versuchte - in Unterzahl war ein Gegentor kaum mehr zu verhindern: Das 1:0 für Genk erzielte Fernandez, der einen Rückpass von Jelle Vossen mit einem Flachschuss in die rechte Ecke verwertete. Und kurz vor Ende marschierte Masika über die rechte Seite, um Zibung aus spitzem Winkel zu bezwingen.

Es sprach zwar für die Luzerner, dass sie in der Nachspielzeit nochmals etwas entgegenzusetzen versuchten, jedoch vergab Janko Pacar mit einem Kopfball die letzte Chance, sich zumindest in die Verlängerung zu retten - László Köteles hielt mit einer hervorragenden Parade den Sieg des Heimteams fest.

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