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Falcao glücklich, zweite Geige bei Atlético zu sein

Falcaos Leistungen haben dazu geführt, dass in Bukarest zumindest zeitweise eine U-Bahn-Station nach ihm benannt wurde, doch er betont, bei Atlético de Madrid nur Teil des Kollektivs zu sein.

Falcao glücklich, zweite Geige bei Atlético zu sein
Falcao glücklich, zweite Geige bei Atlético zu sein ©Getty Images

In Bukarest läuft gerade die jährliche zweiwöchige Musikveranstaltung EUROPAfest, doch momentan steht der Fußball im Mittelpunkt - Falcao betont, dass der Club Atlético de Madrid keine One-Man-Show ist.

Nachdem er in der letzten Saison mit dem FC Porto 17 Tore schoss, diesen Titel holte und im Endspiel von Dublin das einzige Tor erzielte, kamen diese Spielzeit zehn weitere Treffer dazu. Manchmal sieht es so aus, als wäre er in der UEFA Europa League unaufhaltbar. "Ein Tor in solchen Spielen zeichnet einen Spieler aus", sagte er, nachdem sogar zumindest auf Zeit eine U-Bahn-Station in Bukarest nach ihm benannt wurde. "Wenn man in solchen Spielen trifft, ist es immer ein ganz besonderes Gefühl. Es hilft dir zu entspannen, aber es ist immer wichtiger, dann auch zu gewinnen."

Athlético ist gegen den Athletic Club der Favorit auf den Sieg, in der Liga ist man stark in Form, seit sieben Spielen ungeschlagen und hofft vor dem letzten Saisonspiel noch auf einen Platz in der UEFA Champions League. Für Falcao ist das jedoch nicht selbstverständlich. "Es wird ein sehr schweres Spiel - wie jedes Finale. Beide Teams wollen gewinnen, beide Teams können gewinnen. Beide Trainer kennen sich gegenseitig sehr gut, ebenso verhält es sich bei den Mannschaften. Ich glaube, dass Kleinigkeiten den Unterschied ausmachen werden."

Die Aufregung und die Erwartung sind greifbar, was sich auch dadurch äußert, dass er auf Twitter immer häufiger über das bevorstehende Endspiel schreibt. Schließlich könnte ihm etwas Einzigartiges gelingen: Er könnte der erste Spieler werden, der zweimal in Folge die UEFA Europa League gewinnt, aber mit verschiedenen Klubs.

"Das wäre etwas Besonderes", räumt er ein, doch dann spricht er gleich wieder von Tugenden wie Teamgeist und lobt das Orchester anstelle des Virtuosen. Das gleiche Motto gilt für ihn auch für das Endspiel am Mittwoch in der rumänischen Hauptstadt. "Athletic hängt nicht von einem Einzelspieler ab. Sie haben genug Individualisten, die auch da sind, wenn es darauf ankommt. Es sind Spieler für die großen Partien. Sie haben eine starke Mannschaft, aber wir konzentrieren uns nicht auf Einzelspieler."

"Atlético hat Erfahrung und in solchen Spielen ist Erfahrung immer wichtig. Wenn man jung ist, hat man aber auch einen großen Siegeshunger. Der Schlüssel liegt darin, die richtige Balance zu finden. Ich glaube, dass wir sie haben."

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