Gib COVID-19 keine Chance und befolge die fünf Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und der FIFA, um die Verbreitung der Krankheit zu stoppen.

1. Hände waschen 2. In die Ellenbeuge husten 3. Nicht ins Gesicht fassen 4. Abstand zu Mitmenschen halten 5. Bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben

Weitere Informationen hier >

Slomka: Der bitterste Moment, seit ich in Hannover bin

Natürlich überwog zunächst die Enttäuschung nach dem Aus im Viertelfinale gegen Atlético Madrid, aber dennoch war dem Team von Hannover klar, dass es "Großartiges" geleistet hat in Europa.

Slomka: Der bitterste Moment, seit ich in Hannover bin
Slomka: Der bitterste Moment, seit ich in Hannover bin ©UEFA.com

Enttäuschung und Stolz waren die beherrschenden Gefühle bei Hannover 96 nach der 1:2-Niederlage im Viertelfinalrückspiel der UEFA Europa League gegen Club Atlético de Madrid, die das Aus bedeutete. Enttäuschung über das Ausscheiden, Stolz auf das Erreichte, denn die Teilnahme am Viertelfinale war der größte internationale Erfolg der Niedersachsen.

Mirko Slomka, Trainer von Hannover
Das Team hat Unglaubliches geleistet in dieser Europa-League-Saison, das darf man auch in dem Moment nicht vergessen, in dem man verloren hat. Madrid war natürlich ein toller Gegner, aber ich finde trotzdem, es war mehr drin. In der ersten Halbzeit hat es wenig Torchancen auf beiden Seiten gegeben. Danach wollten wir mehr Druck machen, aber uns hat der letzte Pass gefehlt, deshalb haben wir uns nicht so viele Großchancen erspielt wie sonst.

Das ist so bitter, dass wir dann so früh das 1:2 bekommen haben, wir wollten noch einmal alles geben , hätten auch in den letzten Minuten noch die Chance gesucht, aber es war uns nicht vergönnt. Das ist definitiv der bitterste Moment, seit ich in Hannover bin.

Jan Schlaudraff, Offensivspieler von Hannover
Wir haben es nicht geschafft, an unsere Topleistung ranzukommen, wir hatten einen starken Gegner, der uns nicht zur Entfaltung kommen ließ. Aber insgesamt haben wir einfach zu schwach gespielt und haben uns zu wenige Tormöglichkeiten erarbeitet.

Nun wollen wir alles dafür tun, einen der drei Plätze in der Europa League zu erreichen, um uns wieder dafür zu qualifizieren. Da müssen wir am Wochenende gegen den FC Schalke 04 alles tun, um oben dranzubleiben.

Konstantin Rausch, Mittelfeldspieler von Hannover
Natürlich ist das bitter. Wir hatten uns so viel vorgenommen für dieses Spiel, aber wir haben es leider nicht so umsetzen können. Unter dem Strich muss man aber auch mal anerkennen, dass der Gegner heute besser war und völlig verdient in die nächste Runde eingezogen ist.

Jörg Schmadtke, Sportdirektor von Hannover
Wir haben es nicht geschafft, im letzten Drittel so viel Gefahr auszustrahlen, sodass der Gegner nervös und zu Fehlern gezwungen wurde. Und dann öffnest du und kriegst zwei Gegentore. Wir haben versucht, uns zurückzukämpfen und sind durch den zweiten Fehler auch noch bestraft worden und dann war es durch.

Wir können stolz sein, auch wenn wir ausgeschieden sind gegen eine spanische Spitzenmannschaft. Aber das Team hat Unglaubliches geleistet in dieser Europa-League-Saison. Das darf man auch im Moment der Niederlage nicht vergessen. Wir haben eine unheimlich tolle und emotional schöne Zeit gehabt und eine gute Visitenkarte für Deutschland abgegeben. Jetzt müssen wir uns schütteln und dann geht es weiter.

Diego, Mittelfelspieler von Atlético
Ich bin sehr glücklich, gewonnen zu haben. Es ist immer ein großes Vergnügen, nach Deutschland zurückzukommen für ein großes Spiel wie heute Abend, dieses dann auch noch zu gewinnen und das Halbfinale zu erreichen. Es war ein sehr schwieriges Spiel gegen Hannover. Und auch gegen Valencia CF wird es im Halbfinale sehr schwierig.

Oben