96 im siebten Himmel
Donnerstag, 23. Februar 2012
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Der Sieg der Hannoveraner und das Erreichen des Achtelfinals ist der größte Erfolg auf europäischer Ebene. Kein Wunder, dass Glückseligkeit vorherrschte bei den Niedersachsen nach diesem Triumph.
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Überall glückliche Gesichter nach dem 1:0 von Hannover 96 gegen Club Brugge KV, das das Weiterkommen ins Achtelfinale gegen Standard Club de Liège bedeutet. Trainer Mirko Slomka sprach von einem “super Glückgefühl“ und Torhüter Ron-Robert Zieler hofft, dass die Reise auch gegen Standard nicht zu Ende geht.
Mirko Slomka, Hannover-Trainer
Klar hätten wir die eine oder andere Chance mehr nutzen können. Es war das erwartet schwere Spiel unter schwierigen Bedingungen, daher konnte man sich des Sieges nie sicher sein. Respekt, dass diese relativ junge Mannschaft im internationalen Fußball das 1:0 über die Zeit gebracht hat. Diese Reise durch Europa ist gut für die jungen Spieler, die dadurch Erfahrung mitnehmen können.
Es ist einfach ein super Glücksgefühl, dass wir immer noch dabei sein dürfen. Die Mannschaft hat aufopferungsvoll gekämpft und völlig verdient die nächste Runde in der Europa League erreicht. Wir freuen uns einfach über diese Ergebnisse.
Ron-Robert Zieler, Torhüter von Hannover
Das war ein heißer Kampf. Wir wussten vorher, dass es ein verdammt hartes Spiel wird, gerade auf diesem Boden. Aber der Wille hat heute gestimmt, und natürlich kam uns zugute, dass wir 1:0 in Führung gegangen sind, und dann haben wir das super verwaltet.
Es ist ein Supergefühl für die Mannschaft, für die Fans, für die Stadt, für das ganze Umfeld. Wir wollten einfach weiterkommen und das haben wir geschafft, und ich hoffe, dass es auch in der nächsten Runde noch nicht vorbei ist.
Jan Schlaudraff, Mittelfeldspieler von Hannover
Ich glaube, es war nicht so einfach, auf diesem Platz und vor diesem Publikum zu bestehen, aber wenn man beide Spiele sieht, dann sind wir hochverdient weitergekommen.
Mame Diouf, Hannovers Torschütze
Es war normal, dass Brügge hier zuhause noch einmal auftrumpft, sie sind schließlich das Heimteam, und es war sehr schwer für uns, einen Schlussstrich unter das Spiel zu setzen, das haben wir in der ersten Halbzeit geschafft. Wir haben heute sehr stark gespielt, denn wenn wir so wie heute spielen, sind wir immer gut
Die letzten sechs Monate waren für mich sehr hart, jetzt versuche ich wieder zu meinem Spiel zu finden und so oft wie möglich zu spielen, und ich arbeite jeden Tag hart und komme langsam wieder an mein altes Niveau heran, und das führt zu diesen Erfolgen.
Jörg Schmadtke, Sportdirektor von Hannover
Wir haben sehr kompakt hinten dringestanden, wir haben auf dem schlechten Boden den Kampf auch angenommen und haben den einen oder anderen guten Angriff gespielt , und daraus resultierte dann auch ein Tor in der ersten Halbzeit. Und in der zweiten Halbzeit haben wir auch versucht, uns noch die eine oder andere Möglichkeit zu erspielen, und am Ende haben wir über Zweikampfverhalten das Spiel gewonnen.
Martin Kind, Vereinsboss von Hannover
Das war super, unsere Mannschaft war sehr überzeugend. Das ist für uns eine außergewöhnliche Entwicklung, eine außergewöhnliche Situation, da können wir stolz auf diese Mannschaft sein.
Christoph Daum, Trainer von Brügge
Für unsere Verhältnisse haben wir unheimlich druckvoll gespielt. In entscheidenden Momenten hat uns aber das Quäntchen Glück gefehlt. Dass wir raus sind, ist sicherlich bitter, aber das ist eine Entwicklung, die wir durchlaufen. Über beide Spiele gesehen war Hannover besser."