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"Der Gegner war einfach dynamischer"

Franco Foda sprach nach der 1:3-Niederlage von Sturm gegen AEK von Qualitätsunterschieden in der gesamten Gruppenphase. Sein Ziel, den dritten Platz zu verteidigen, wurde verfehlt.

Darko Bodul hatte gegen Cala das Nachsehen
Darko Bodul hatte gegen Cala das Nachsehen ©Getty Images

"Man konnte in jedem Spiel den Qualitätsunterschied sehen", musste Franco Foda, der Trainer vom SK Sturm Graz, nach der 1:3-Heimniederlage gegen AEK Athen FC zerknirscht zugeben. Sein Gegenüber zeigte sich hingegen sehr zufrieden mit der Leistung.

Nikos Kostenoglu, Trainer AEK Athen FC
In der ersten Halbzeit haben wir gut gespielt, in den ersten 20 Minuten des zweiten Durchgangs haben wir nachgelassen. Sturm hat dann das Tor geschossen, das Spiel stand an der Kippe. Nach unserem dritten Treffer war die Sache erledigt. Ich bin sehr zufrieden mit meiner Mannschaft.

Franco Foda, Trainer SK Sturm Graz
Wir wollten mit aller Macht den dritten Platz verteidigen, das ist uns nicht gelungen. Insgesamt hatten wir in dieser Gruppenphase immer wieder Phasen, in denen wir sehr gut gespielt haben. Dennoch konnte man in jedem Spiel den Qualitätsunterschied sehen. Dem einen oder anderen hat meiner Meinung nach heute die Einstellung gefehlt. In der Pause bin ich so laut geworden wie schon lange nicht mehr. Der Gegner war einfach spitziger, dynamischer. Trotz allem haben wir in der zweiten Hälfte bewiesen, dass wir auch mithalten können. Jetzt müssen wir schauen, dass wir uns in der Winterpause gut erholen, dann können wir in der nationalen Meisterschaft und im Cup noch unsere Ziele erreichen.

Darko Bodul, Spieler SK Sturm Graz
In der zweiten Halbzeit haben wir gut gespielt, haben uns gefunden. Leider haben wir das nicht im ersten Durchgang gemacht. Vielleicht lag es an der Konzentration, vielleicht auch am Druck. Wir wollten unbedingt gewinnen.

Patrick Wolf, Spieler SK Sturm Graz
Wir machten sehr viele Abspielfehler. Nach dem Seitenwechsel wollten wir uns gebührend vom eigenen Publikum verabschieden, dann hat es auch besser geklappt. Nach dem 1:3 war es entschieden. Schade, denn nach dem Anschlusstreffer hatte ich das Gefühl, dass da noch etwas geht. Beim dritten Treffer ist der Gegner 70 Meter über den Platz gelaufen, so etwas darf nicht passieren.

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