Es war kaum noch Glaube da
Donnerstag, 3. November 2011
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Die Mannschaft von Austria-Trainer Daxbacher glaubte nach den beiden Gegentoren vor der Pause das Spiel schon fast verloren. Doch sie schaffte noch die Rückkehr.
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"Wenn man 0:2 hinten liegt, überwiegt natürlich der Stolz", sagte Karl Daxbacher erleichtert und dennoch nicht hundertprozentig glücklich. Nach dem neuerlichen 2:2 gegen AZ Alkmaar bleibt aber bei beiden Mannschaften ein lachendes und ein weinendes Auge zurück.
Karl Daxbacher, Trainer FK Austria Wien
Ich muss meiner Mannschaft zur Leistung in der zweiten Spielhälfte gratulieren, das war sehr okay. Nach dem 0:2 kurz vor der Pause war kaum noch Glaube da, ich habe in der Pause versucht, die Mannschaft aufzurichten. Gegen so eine Mannschaft zweimal nicht zu verlieren, das ist sehr gut. Ärgerlich ist aber, dass wir wie gegen Charkiw wieder die Gegentore durch einen Elfmeter und nach einem Eckball erhalten haben.
Gertjan Verbeek, Trainer AZ Alkmaar
Wir haben dominiert, wir waren das bessere Team, aber wir haben nicht gewonnen. Es waren zwei verlorene Punkte, weil wir schlecht verteidigt haben bei den zwei Toren. Austria ist eine gute Mannschaft, hat Tempo und viel Kraft in der Defensive. Ich habe gegen die Wiener mit sechs Punkten gerechnet, leider sind es nur zwei geworden. Kompliment an die Austria, dafür, dass sie zurückgekommen sind.
Nacer Barazite, Spieler FK Austria Wien
Mit den zwei Unentschieden gegen Alkmaar haben wir uns Respekt in ganz Europa gesichert, aber es wären auch zwei Siege möglich gewesen. Durch ein unglückliches Handspiel und neuerlich nach einem Corner haben wir die Gegentore bekommen. Den Elfer kann man, muss man aber nicht geben. Danach sind wir aber sehr gut zurückgekommen.