Wenn es einfach nicht reicht
Donnerstag, 3. November 2011
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"Wir haben vieles richtig gemacht, am Ende hat es einfach nicht gereicht", stellte ein doch etwas enttäuschter Trainer Urs Fischer vom FC Zürich nach der 0:1-Niederlage in Rom bei S.S. Lazio fest.
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Der FC Zürich bot beim 0:1 bei S.S. Lazio eine lange Zeit gute Vorstellung, doch genügte den Römern eine Stärkephase Mitte der zweiten Halbzeit, um die Partie zu gewinnen. Entsprechend fielen auch die Statements der Zürcher nach der Partie aus. Trainer Urs Fischer und seine beiden Spieler Admir Mehmedi und Johnny Leoni waren mit der Darbietung des FCZ zwar zufrieden, doch wussten alle drei das Spielgeschehen richtig einzuordnen.
Urs Fischer, Trainer FC Zürich
Ich habe lange Zeit einen sehr guten FC Zürich gesehen, einen, der den Ball laufen gelassen hat, kaum unter Druck kam. Wir haben vieles richtig gemacht, am Ende hat es nicht gereicht. Gegen die Klasse Lazios wurde es aber immer schwieriger. Von der 60., 65. Minute an hatten wir auch leichte Probleme mit unseren Kräften, was sich gegen einen Gegner dieser Klasse halt umso mehr auswirkt. Um zu punkten, hätten wir eine unserer Chancen zu Beginn der beiden Halbzeiten verwerten müssen. Dennoch mache ich der Mannschaft ein Kompliment. Das ist der Weg, auf dem wir weitermachen müssen. Fürs Weiterkommen wird es aber sehr schwer – erst recht, wenn man sieht, dass der FC Vaslui gewonnen hat.
Admir Mehmedi, Stürmer FC Zürich
Wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, danach ist es uns nicht mehr so gelungen, unser Spiel aufzuziehen. Lazio hat phasenweise Druck gemacht, wir haben uns nicht mehr so gut befreien können und auch nach vorne nicht mehr viel bewirkt. Das Gegentor war etwas unglücklich, weil der Schuss noch abgefälscht wurde, aber in dieser Phase sicher verdient. Zum Schluss war es auch deshalb sehr schwierig, weil die erste Halbzeit sehr laufintensiv war und wir müde wurden. Aber wie nehmen viel Positives mit. Das müssen wir nun in der Meisterschaft, wo wir einiges zu korrigieren haben, auch umsetzen.
Johnny Leoni, Torwart FC Zürich
Am Ende müssen wir mal wieder feststellen, dass uns gegen Teams wie Lazio etwas fehlt. Wir haben gut gespielt, waren ziemlich souverän vor der Pause, hatten zwei sehr gute Chancen, stehen aber am Ende ohne Punkt da. Gegnern wie Lazio ist es halt immer zuzutrauen, dass sie sich steigern. Wenn sie ihre offensive Qualität ausspielen, kannst du kaum dagegenhalten – auch wenn sie nur zehn, 15 Minuten wirklich Druck machen, genügt das meistens. Halt so wie heute. Mit zwei Punkten aus vier Spielen stehen wir jetzt mit dem Rücken zur Wand. Die Chancen, noch etwas zu erreichen, sind leider sehr klein.