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Stoke für Thun zu stark

Stoke City FC - FC Thun 4:1 (Gesamt: 5:1)
Hatte man bei den Schweizern nach dem 0:1 im Hinspiel noch leise Hoffnungen, so wurden diese in England deutlich zu Grabe getragen.

Matthew Upson und Ryan Shawcross erwiesen sich mit Stoke City als zu stark für Thun
Matthew Upson und Ryan Shawcross erwiesen sich mit Stoke City als zu stark für Thun ©Getty Images

Von einer Mauer war die Rede, die der FC Thun zu überwinden habe, um die Gruppenphase der UEFA Europa League doch noch zu erreichen. Und diese Einschätzung erwies sich als korrekt. Stoke blieb für die tapferen Berner Oberländer mehr als nur eine Nummer zu groß; die Sensation, die es nach dem 1:0 der Engländer gebraucht hätte, blieb aus.

Die Startphase hatten die Thuner zwar noch unbeschadet überstanden; Stoke verhielt sich zunächst überraschend zurückhaltend, schaltete ab Minute 20 aber zwei Gänge höher und überforderte die Thuner zusehends. In der 25. Minute dann war es um die Gäste geschehen: Nach einer Ecke von Jermaine Pennant setzte sich Matthew Upson im Strafraum durch und köpfte ein zum 1:0. In der 31. Minute war Kenwyne Jones für den zweiten Treffer besorgt: Wieder flankte Pennant, Jones traf mit einem Hechtköpfler durch die Beine von Ersatztorwart Dragan Djukic hindurch zur vorzeitigen Entscheidung. Diese Hypothek wog für die Thuner nun endgültig zu schwer.

Das dritte Tor fiel auch noch vor der Pause. Dario Lezcano und Benjamin Lüthi befreiten nach einer neuerlichen Ecke nur ungenügend – Glenn Whelan schoss von der Strafraumgrenze ein (38.). In der zweiten Halbzeit gingen die Engländer nicht mehr mit derselben Kampfkraft zu Werke, sodass sich das Geschehen wieder beruhigte und die Thuner wieder etwas besser ins Spiel kamen. Dennoch kassierten sie ein weiteres Gegentor: Jones erhöhte nach 72 Minuten mit seinem zweiten Treffer auf 4:0. Immerhin, wenig später gab es ein abschließendes Erfolgserlebnis für die Schweizer: Andreas Wittwer gelang der Ehrentreffer. Es war der Schlusspunkt unter die UEFA-Europa-League-Saison des FC Thun, die wenigstens mit dem Sieg gegen US Città di Palermo in der dritten Qualifikationsrunde in Erinnerung bleibt.

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