Hoffnung auf die gute Form
Mittwoch, 17. August 2011
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Der BSC Young Boys und der FC Thun gehen als Außenseiter in die Play-offs zur UEFA Europa League. Immerhin: Für die beiden Berner Vereine sprechen die jüngsten Ergebnisse.
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Der BSC Young Boys und der FC Thun gehen als Außenseiter in die Play-offs zur UEFA Europa League. Immerhin: Für die beiden Berner Vereine sprechen die jüngsten Ergebnisse.
Am Wochenende gewannen die Young Boys beim Grasshopper-Club 3:0, zwar eher schmeichelhaft, aber immerhin so wie es sich Trainer Christian Gross vorstellt: Kaltblütig und mit der Siegermentalität, die er den "eher gemütlichen" Bernern seit Amtsantritt beibringen will. Dank dieser drei Punkte rückten die Young Boys auf Rang zwei vor, verloren haben sie bisher noch nicht. Und auch die erste internationale Aufgabe KVC Westerlo übersprangen sie mühelos - 3:1 und 2:0 stand es am Ende. Das sind Ergebnisse, die die Young Boys zu Recht glauben lassen, auf dem richtigen Weg zu sein; wenngleich Gross sagt: "Wir haben noch viel Arbeit vor uns, wenn wir unsere Ziele erreichen wollen."
Eines der Ziele des YB-Trainers ist es, YB international stärker zu positionieren; so wie er dies mit dem FC Basel 1893 getan hat. Erster Schritt dazu wäre die Qualifikation für die Gruppenphase der UEFA Europa League - kein leichtes Unterfangen gegen den SC Braga, den Finalisten des Vorjahres. "Braga ist sehr spielstark", sagt Gross. Er wisse zwar nicht, ob Braga noch gleich stark sei wie vergangenes Jahr, "aber sie sind eine starke Mannschaft, so oder so". Und er fügt bei: "Dennoch wollen wir ein gutes Ergebnis erreichen und sicher ein Tor erzielen. Das ist ja logisch."
Für den FC Thun, den zweiten Berner Klub, ist die Ausgangslage ähnlich: Gegner Stoke City FC ist Favorit, aber für Thun spricht die gegenwärtige Form. Nach fünf Spielen sind die Thuner Erster der Super League und seit dem Erfolg über US Città di Palermo wissen sie, dass sie mit ihrer Unbekümmertheit und taktischen Disziplin auch international bestehen können. Nichtsdestotrotz sind sich die Berner Oberländer der Stärke des jetzigen Gegners bewusst: "Stoke ist eine gute englische Mannschaft, sehr kampfstark, sehr athletisch", erklärt Trainer Bernard Challandes. Man dürfe nicht vergessen, dass Stoke am Wochenende dem Chelsea FC ein Unentschieden abgerungen habe. Aber: "Auch Palermo war klarer Favorit" - und nach einem 2:2 zu Hause und einem 1:1 in Thun war dies nichts mehr wert.