Porto bleibt trotz Pleite selbstbewusst

Trotz der Niederlage bei Sevilla FC ist der FC Porto weiter und bleibt selbstbewusst. Die Portugiesen wissen aber, dass das Achtelfinale gegen PFC CSKA Moskva "kein Spaziergang" wird.

Ein 1:0 nutzte Sevilla nicht mehr, um das Weiterkommen von Porto zu verhindern
Ein 1:0 nutzte Sevilla nicht mehr, um das Weiterkommen von Porto zu verhindern ©Getty Images

Trotz der ersten Saison-Niederlage in der UEFA Europa League bleibt man im Lager des FC Porto selbstbewusst im Vorfeld des Achtelfinals.

Porto nahm einen 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel bei Sevilla FC mit ins eigene Stadion, vergab dort aber so viele Chancen, dass sie mit 0:1 verloren. Die Mannschaft von André Villas-Boas, die zuvor in neun Spielen des Wettbewerbs inklusive Play-offs ungeschlagen blieb, qualifizierte sich dennoch aufgrund der Auswärtstorregel für das Achtelfinal-Duell mit PFC CSKA Moskva.

"Es war ein sehr hart umkämpftes Spiel zweier Mannschaften, die unbedingt gewinnen wollten", sagte Kapitän Helton. "Sie haben getroffen und uns damit zusätzlich unter Druck gesetzt. Aber auch wir hatten genügend Chancen für ein Remis oder sogar einen Sieg. Es gab schon Spiele, in denen wir weniger Chancen hatten und dennoch trafen."

"Wir gehen in jedes Spiel und in jeden Wettbewerb, um dort zu gewinnen. Unser Ziel ist es also, ins Finale zu kommen und das auch zu gewinnen." Heltons Teamkollege Fernando Belluschi weiß, "dass wir das wichtigste Ziel erreicht haben", trotz des negativen Ergebnisses im Rückspiel. "Wir hätten ein Tor schießen müssen, und mehr noch, wir hätten den Sieg verdient gehabt", erklärte er bei UEFA.com.

"Wir haben das Tor nicht erzielt und stehen trotzdem in der nächsten Runde. Wir wussten, dass Sevilla jederzeit für einen Treffer gut ist: wir mussten nur einen Fehler machen. Jetzt treffen wir auf den nächsten starken Gegner, CSKA. Das wird kein Spaziergang, doch wir sind zuversichtlich, auch dort bestehen zu können."

Sevilla verlässt den Wettbewerb erhobenen Hauptes, auch dank der großartigen Leistung von Ersatztorwart Javi Varas, der den verletzten Stammkeeper Andrés Palop würdig vertrat und eine Menge toller Paraden zeigte. "Es ist schade. Das war unser bestes Spiel, wir haben kein Gegentor kassiert," sagte der 28-Jährige. "Porto hatte zum Schluss viele Chancen, das aber nur, weil wir alles nach vorne warfen, um das zweite Tor zu erzielen."

"Wir haben alles gegeben, aber es hat nicht gereicht. Wir sind enttäuscht, aber wir dürfen den Kopf nicht in den Sand stecken und müssen weiter hart arbeiten. Porto hat ein sehr gutes Team, aber ich glaube nicht, dass sie in dem Duell besser waren als wir."