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Glückliche Bayer-Spieler

Die Spieler von Bayer Leverkusen hatten nach dem knappen 1:0 gegen Aris Thessaloniki ein leicht verschämtes Lächeln im Gesicht, denn sie wussten, dass sie eher glücklich gewonnen hatten.

Glückliche Bayer-Spieler
Glückliche Bayer-Spieler ©UEFA.com

Die Spieler von Bayer 04 Leverkusen hatten nach dem knappen 1:0-Sieg gegen Aris Thessaloniki FC ein leicht verschämtes Lächeln im Gesicht. Sie wussten, dass sie am vierten Spieltag der UEFA Europa League eher glücklich gewonnen hatten.

Aris-Torhüter Michalis Sifakis hatte in der 90. Minute einen Schuss von Sidney Sam ans Bein von Arturo Vidal geklärt. Von dort rollte der Ball dann über die Linie. Die Erleichterung war Vidal noch nach Spielende deutlich anzumerken. "Aris hat heute sehr gut verteidigt. Deshalb war es wichtig, dass wir kurz vor Schluss noch das Tor machen konnten, denn wir brauchten die drei Punkte", sagte der Chilene, und fügte strahlend hinzu: "Dass ich dieses Tor gemacht habe ist natürlich super. Ich genieße dieses Gefühl."

Auch Tor-Vorbereiter Sidney Sam war nach Spielende gut aufgelegt. Wie Vidal lobte er aber zunächst den starken Auftritt des Gegners, bevor er auf das Spiel seiner eigenen Mannschaft einging. "Die Partie ist heute nicht so verlaufen, wie wir uns das vorgestellt hatten. Aris hat uns einige Probleme bereitet", verriet Sam. "Allerdings haben wir kein Gegentor bekommen und uns das Tor am Ende auch verdient. Jetzt haben wir eine sehr gute Ausgangslage." Mit acht Punkten führt sein Team jetzt die Gruppe B an, einen Punkt vor Club Atlético de Madrid mit sieben Zählern.

Trotz dieser guten Aussicht war Bayer-Sportdirektor Rudi Völler nicht nach Feiern zumute. Der ehemalige Weltklasse-Stürmer wählte nach dem Spiel sehr klare Worte. "Ich kann heute eigentlich nur zwei Spieler hervorheben bei uns. René Adler hat eine super Leistung gezeigt und auch Vidal hat über 90 Minuten vollen Einsatz gezeigt. Alle anderen Spieler müssen sich für die kommenden Spiele um 100 Prozent steigern", so Völler. Trainer Jupp Heynckes war da mit Kritik schon sparsamer. "Es gibt Spiele, in denen es einen glücklichen Sieger gibt. Heute haben wir so ein Spiel gewonnen."

Die Gäste aus Thessaloniki schlichen derweil mit hängenden Köpfen Richtung Mannschaftsbus. "Ich bin sehr frustriert. Wir hatten die besseren Chancen, aber einfach kein Glück. Es ist wie immer, wenn man vorne aus seinen Chancen kein Tor macht. Dann verliert man", sagte Javito. Der Spanier sieht aber auch nach der Niederlage noch eine Möglichkeit auf den Einzug in die nächste Runde. "Es wird jetzt natürlich sehr schwer für uns. Leverkusen und Madrid haben die besten Chancen in der Gruppe", sagte der Angreifer. Seine Mannschaft liegt mit vier Punkten auf Rang drei, einen Zähler und Platz vor Rosenborg BK.

Bayer-Kapitän Simon Rolfes bewertete die Konstellation in der Gruppe B ganz ähnlich. "Es ist jetzt so gekommen, wie ich es erwartet habe. Atlético und wir sind vorne. Jetzt können wir in Trondheim alles klar machen und dann wartet auf uns noch ein schönes Heimspiel gegen Madrid am letzten Spieltag", meinte Rolfes. Im Zusammenhang mit dem Sieg seiner Elf wollte er am Ende aber nicht nur von Glück sprechen. "Es war sicher Glück dabei. Aber wir haben auch bis zum Ende daran geglaubt, in diesem Spiel noch gewinnen zu können. Vielleicht ist das heute belohnt worden."

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