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Stuttgart auf dem Sprung

Während es in der Bundesliga trotz Trainerwechsel nach wie vor nicht rund für den VfB Stuttgart läuft, könnte man in der UEFA Europa League bereits in die nächste Runde einziehen.

Sollte den Schwaben in Getafe der Sprung in die nächste Runde gelingen, könnte man sich bis Winter fast nur auf die Bundesliga konzentrieren
Sollte den Schwaben in Getafe der Sprung in die nächste Runde gelingen, könnte man sich bis Winter fast nur auf die Bundesliga konzentrieren ©Getty Images

Nachdem man vor zwei Wochen zu Hause dank eines Tores von Ciprian Marica mit 1:0 gegen Getafe CF siegte, würde schon ein Unentschieden im Rückspiel in Spanien reichen, um den Einzug in die nächste Runde vorzeitig klarzumachen. "[W]ir wollen das Weiterkommen in der Europa League natürlich schon jetzt klarmachen", ließ Keller, Neuling auf der VfB-Trainerbank, wissen. "Es ist unser erklärtes Ziel, morgen hier zu punkten. Und ich bin davon überzeugt, dass uns das auch gelingt. Wir denken aber keinesfalls, dass wir bereits qualifiziert wären, sondern werden alles daran setzen, erfolgreich zu spielen."

Keller wollte zumindest öffentlich noch nicht allzu viel über seine Aufstellung gegen die Spanier bekannt geben. Da Stefano Celozzi mit Oberschenkelzerrung passen muss, wären laut Keller sowohl Patrick Funk als auch Ermin Bickacic und Christian Träsch die möglichen Kandidaten für dessen Platz in der Anfangself. Fest steht auf jeden Fall, dass Serdar Tasci in der Innenverteidigung beginnen soll. Der deutsche Nationalspieler sieht eine schwerere Aufgabe auf die Schwaben zukommen, als noch vor 14 Tagen im eigenen Stadion. "Im Hinspiel haben wir ein gutes Spiel abgeliefert, aber jetzt spielt Getafe zu Hause vor eigenem Publikum und braucht dringend Punkte, um eine Runde weiterzukommen. Ich denke, dass Getafe deshalb offensiver spielen wird, als zuletzt in Stuttgart." Das allerdings dürfte dann auch den Stuttgartern Möglichkeiten und Räume eröffnen und würde zu einem attraktiven Spiel führen.

Mit Khalid Boulahrouz und Pavel Pogrebnyak fallen aber zwei weitere wichtige Spieler mit Verletzungen aus. Boulahrouz leidet unter Wadenproblemen, während der russische Stürmer mit dem Sprunggelenk zu kämpfen hat. Damit blieb dieses Duo ebenfalls wie Philipp Degen, Daniel Didavi und Elson in Stuttgart, während die angeschlagenen Christian Gentner und Georg Niedermeier die Reise nach Spanien mit antraten. Über einen Einsatz dieser zwei Spieler ist allerdings noch nicht entschieden worden.

Einen Plan für das Spiel hat Keller aber schon: "Getafe ist eine fußballerisch starke Mannschaft, es ist wichtig, dass wir dagegenhalten, ihnen den Ball abnehmen, dann verlieren sie relativ zügig die Lust." Die Spanier werden mit Manu auf einen ihrer stärksten Spieler verzichten müssen, doch nach nur drei Punkten aus den drei Spielen der Gruppe H bisher sollte zu Hause unbedingt ein Sieg her.

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