Gib COVID-19 keine Chance und befolge die fünf Richtlinien der Weltgesundheitsorganisation und der FIFA, um die Verbreitung der Krankheit zu stoppen.

1. Hände waschen 2. In die Ellenbeuge husten 3. Nicht ins Gesicht fassen 4. Abstand zu Mitmenschen halten 5. Bei Krankheitssymptomen zuhause bleiben

Weitere Informationen hier >

Stuttgart will es in Getafe wissen

Nach drei Siegen in Folge wäre der VfB Stuttgart vorzeitig qualifiziert, sollte auch bei Getafe CF ein Dreier gelingen. Selbst ein Remis könnte reichen, um die Runde der letzten 32 der UEFA Europa League zu erreichen.

Jens Keller bei seinem Europapokalspiel in Diensten des VfB
Jens Keller bei seinem Europapokalspiel in Diensten des VfB ©Getty Images

Nach dem 1:0-Sieg des VfB Stuttgart am 3. Spieltag gegen Getafe CF ist klar, dass ein Sieg im Rückspiel in Madrid das vorzeitige Weiterkommen in die Runde der letzten 32 der UEFA Europa League bedeuten würde. Dann wäre den Schwaben in der Gruppe H einer der beiden ersten Plätze nicht zu nehmen.

• Sollte Stuttgart gewinnen, wäre der VfB auf jeden Fall weiter, aber auch ein Remis würde reichen, wenn gleichzeitig Odense BK im anderen Spiel dieser Gruppe gegen den BSC Young nicht gewinnen sollte.

Bisherige Begegnungen
• Beide Mannschaften trafen erstmals am 3. Spieltag aufeinander.

• Vor dem Duell gegen Stuttgart hatte es Getafe bisher nur einmal mit einem deutschen Vertreter zu tun. Im Viertelfinale des UEFA-Pokals 2007/08 trafen die Spanier auf den FC Bayern München. Beide Partien endeten 1:1 nach 90 Minuten, doch nach einem 3:3-Unentschieden nach Verlängerung in Getafe mussten sich die Spanier aufgrund der Auswärtstorregel geschlagen geben. Luca Toni brachte Bayern mit zwei späten Toren in die nächste Runde.

• Die Bilanz von Stuttgart in 14 Spielen gegen spanische Mannschaften: Zwei Siege, vier Unentschieden und acht Niederlagen (davon kein Sieg, zwei Unentschieden und fünf Niederlagen in Spanien). Seit zwölf Spielen - in über 21 Jahren - hat der VfB kein Spiel gegen eine spanische Mannschaft gewinnen können, bis es das 1:0 am 3. Spieltag gegen Getafe gab.

Hintergrund
• Getafe hat erst ein Europapokalheimspiel verloren, als es in der UEFA-Pokal-Gruppenphase 2007/08 eine 1:2-Niederlage gegen Hapoel Tel-Aviv FC gab. In acht Heimspielen kommen sie auch sechs Siege, ein Remis und eine Niederlage. Nur einmal haben sie mit mehr als einem Tor Vorsprung gewonnen: 2007/08 in der Runde der letzten 32 des UEFA-Pokals, als sie AEK Athens FC mit 3:0 schlugen.

• Stuttgart ist in dieser Saison in Europa seit sieben Spielen ungeschlagen, es gab fünf Siege und zwei Unentschieden. Seit einem 0:4 im Achtelfinale der UEFA Champions League gegen den FC Barcelona haben sie von den folgenden drei Auswärtsspielen keines mehr verloren.

Rund um die Teams
• Stuttgart hat an den ersten drei Spieltagen 31-Mal aufs Tor geschossen, mehr als jede andere Mannschaft in diesem Wettbewerb. Dabei haben sie sechs Tore erzielt.

• Stuttgart ist drei Tore von 200 Gegentreffern in UEFA-Klubwettbewerben entfernt. Das kommende Spiel ist die 176. UEFA-Partie der Schwaben.
• Beide Tore in der Gruppenphase erzielte Getafe nach der Halbzeitpause.

• Míchel war als einer von fünf in der Region geborenen Spielern in der erfolgreichen Real-Mannschaft der 1980er- und 90er-Jahre Teil der Quinta del Buitre (Die Kohorte der Geier, in Anlehnung an deren Anführer Emilio Butragueño). Er gewann in Madrid sechs Mal die spanische Meisterschaft und zwei Mal den UEFA-Pokal. Nach seinem Karriereende arbeitete er zunächst als TV-Experte und übernahm später bei Rayo Vallecano seinen ersten Trainerposten. Nach einer Zwischenstation in der Jugendabteilung von Real Madrid übernahm er Getafe im April 2009.

• Stuttgart trennte sich am 13. Oktober vom Schweizer Trainer Christian Gross, weil man in der Bundesliga nur den letzten Platz belegte. Er war im Dezember letzten Jahres zum VfB gekommen. Gross wurde von seinem Assistenten Jens Keller ersetzt, einem früheren Spieler von Stuttgart. Keller spielte in seiner aktiven Zeit auch für den TSV 1860 München, VfL Wolfsburg, 1. FC Köln und Eintracht Frankfurt.

Oben