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Maricas Tor sichert Stuttgart den dritten Sieg

VfB Stuttgart - Getafe CF 1:0
Jens Keller und seine Schwaben gewannen dank des Tores von Ciprian Marica auch die dritte Partie in der Gruppenphase.

Ciprian Marica und Mauro Camoranesi feiern den Stuttgarter Siegtreffer
Ciprian Marica und Mauro Camoranesi feiern den Stuttgarter Siegtreffer ©Getty Images

Mit viel Kampf und etwas Glück hat der VfB Stuttgart dank eines 1:0 gegen den Getafe CF in der Gruppe H der UEFA Europa League seinen Spitzenplatz in der Tabelle verteidigt und kann sich damit berechtigte Hoffnungen auf die nächste Runde machen.

Der VfB Stuttgart beweist auch weiterhin, dass die Leistung in der Bundesliga nichts mit der Leistung in der UEFA Europa League zu tun hat. Drittes Spiel, dritter Sieg - damit rückt die nächste Runde für die Mannschaft von Jens Keller einen großen Schritt näher. Beim Europa-Debüt des neuen Trainers zeigte das Team in der Gruppe H erneut einen beherzten Auftritt und siegte mit 1:0. Das Tor des Abends erzielte Stürmer Ciprian Marica nach einer sehenswerten Vorarbeit von Kapitän Cacau in der 29. Minute.

Nach einer äußerst kurzen Phase des Abtastens setzte der VfB bereits in der 4. Minute ein erstes Ausrufezeichen. Eine scharfe Flanke von Mauro Camoranesi verfehlte Cacau nur knapp mit dem Kopf, und nur eine Minute später hätte Zdravko Kuzmanović beinahe einen Fehler von Rafa nutzen können, doch der Stuttgarter verlor das Laufduell gegen den herauseilenden Torhüter Oscar Ustari.

Das Gästeteam beschränkte sich weitestgehend auf Konter. Über Javier Arizmendi und Manu wurde kurzzeitig viel Druck über die Flügel aufgebaut, doch in der Mitte verfehlte Miku zwei Mal knapp die Flanke. In der 29. Minute belohnte sich der VfB für seine dominante Spielweise. Cacau schickte Marica mit einem wunderschönen Pass in die Gasse, wobei der Rumäne im ersten Duell gegen Ustari noch scheiterte, aber den Nachschuss dann clever aus spitzem Winkel zum 1:0 im Tor unterbrachte.

Die Schwaben ruhten sich nicht auf den Lorbeeren der ersten Hälfte aus und kamen hellwach aus der Kabine. Nach einem Freistoß von der linken Seite durch Kuzmanović vergab Marica den Kopfball freistehend aus fünf Metern. Sofort im Anschluss setzte Stuttgart nach. Christian Gentner flankte von links, wo der Ball präzise bei Cacau landete, doch der deutsche Nationalspieler scheiterte am glänzend aufgelegten Ustari. Quasi im Gegenzug meldeten sich aber die Spanier zu Wort. Der rechte Außenverteidiger Pablo Pintos wagte einen seltenen Vorstoß, und seine Flanke fand den eingewechselten Jaime Gavilán. Der Mittelfeldmann gewann das Luftduell gegen Khalid Boulahrouz, doch sein Kopfball landete sicher in den Armen von Torhüter Sven Ulreich.

Die Heimmannschaft war auch in den letzten 30 Minuten der Partie spielbestimmend, konnte aber beste Möglichkeiten durch Cacau und Camoranesi nicht verwerten, was die Spannung über die komplette Spielzeit aufrecht erhielt. Getafe nutzte die zahlreichen kleinen Abstimmungsfehler in der VfB-Hintermannschaft häufig aus, doch dem entscheidenden Pass mangelte es ein ums andere Mal an Präzision. Drei Minuten vor Ende der Partie setzte sich Getafes Kapitän Manu noch einmal auf dem rechten Flügel gegen Gentner durch. Die flache Hereingabe rauschte durch den Strafraum, aber Miku verpasste erneut um Zentimeter. Im Gegenzug hätte Pavel Pogrebnyak das Spiel entscheiden können, sein müder Schuss landete aber in den Armen von Ustari.

Auf den Zeitpunkt der Revanche muss Getafe CF nicht lange warten, denn beide Teams treffen bereits am 4. November beim Rückspiel in Spanien wieder aufeinander.

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