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Kerzhakov besiegt Anderlecht im Alleingang

RSC Anderlecht - FC Zenit St. Petersburg 1:3
Aleksandr Kerzhakov erzielte gegen Anderlecht in Gruppe G einen Hattrick zum Auswärtssieg von Zenit.

Aleksandr Kerzhakov erlebte einen ganz besonderen Abend in Brüssel
Aleksandr Kerzhakov erlebte einen ganz besonderen Abend in Brüssel ©Getty Images

Durch Aleksandr Kerzhakovs Hattrick in der ersten Halbzeit gewann der FC Zenit St. Petersburg in Brüssel gegen den RSC Anderlecht und feierte damit einen erfolgreichen Auftakt in Gruppe G der UEFA Europa League.

Der belgische Meister war vor dieser Begegnung seit März ungeschlagen; abgesehen vom Ausscheiden in den Play-offs zur UEFA Champions League gegen FK Partizan nach Elfmeterschießen. Doch schon nach acht Minuten geriet Anderlecht durch einen wuchtigen Kopfball von Kerzhakov auf die Verliererstraße. Der russische Nationalstürmer ließ noch vor der Pause zwei weitere Treffer folgen. Erst danach gelang Roland Juhász zumindest noch der Ehrentreffer für die Gastgeber.

Schon der erste Fehler in der eigenen Abwehr wurde dem Team von Trainer Ariël Jacobs zum Verhängnis. Keiner fühlte sich für Kerzhakov zuständig, als Sergei Semak von der rechten Seite flankte und der Angreifer den Ball unbedrängt einköpfen konnte.

Nachdem die Nummer 11 von Zenit anschließend an Anderlechts Torwart Silvio Proto gescheitert war, erzielte sie nach 33 Minuten den zweiten Treffer. Wiederum konnten die Gäste ungestört durch die Abwehr der Belgier marschieren. Roman Shirokov flankte von der Strafraumkante nach innen, wo sich Kerzhakov gegen Nemanja Rnić durchsetzte und das Leder im kurzen Eck versenkte.

Anderlecht besaß zwar auch Chancen, musste aber mit ansehen, wie der 27-Jährige Kerzhakov wenig später mit einem Schlenzer von links ins lange Kreuzeck sein drittes Tor markierte. Vorausgegangen war eine schöne Kombination zwischen Danko Lazović und dem eingewechselten Viktor Fayzulin.

Auch wenn die Gastgeber danach die Köpfe hängen ließen, besaßen sie durch Matías Suárez, Olivier Deschacht und Jan Polák einige Möglichkeiten zum Ehrentreffer. Nach einer Ecke des eingewechselten Jonathan Legear war es Juhász vorbehalten, das Tor zum 1:3 zu erzielen. Plötzlich glaubten die Hausherren wieder an ihre Chance, doch das Aufbäumen kam zu spät. Nun steht das Team aus Brüssel am 30. September bei HNK Hajduk Split unter Zugzwang, während am gleichen Tag Zenit mit breiter Brust AEK Athens FC empfängt.

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