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Salzburg hofft auf Glück

Die Mozartstädter sind sich vor dem Heimspiel gegen Manchester City FC ihrer Außenseiterrolle bewusst. Trainer Huub Stevens will "die Chancen dennoch wahren".

Huub Stevens sieht seine Mannschaft als klaren Außenseiter
Huub Stevens sieht seine Mannschaft als klaren Außenseiter ©Getty Images

Österreichs Meister FC Salzburg trifft im ersten Spiel in Gruppe A der UEFA Europa League daheim auf den englischen Topklub Manchester City FC. Die Mozartstädter gehen gegen die Millionentruppe als klarer Außenseiter ins Spiel. Dennoch wirft Trainer Huub Stevens nicht die Flinte ins Korn.

"Im Fußball ist so viel möglich, darauf hoffen wir. Wir brauchen auch Glück, aber das musst du dir erkämpfen", sagte der Niederländer. "Manchester City ist der Favorit, aber wollen unsere Chancen dennoch wahren. Wir werden sehen, wie weit wir sind."

Der 56-Jährige muss mit Simon Cziommer, Louis Ngwat-Mahop, Andreas Ulmer, Robin Nelisse und Edward Gustafsson fünf Spieler verletzungsbedingt vorgeben. Zudem steht hinter dem Einsatz von Defensivspieler Franz Schiemer wegen einer Fußverletzung ein Fragezeichen.

Auch Manchester City kann nicht in Bestbesetzung antreten. Wayne Bridge, Aleksandar Kolarov, Mario Balotelli, Jérôme Boateng und Roque Santa Cruz haben die Reise an die Salzach nicht angetreten. Mittelstürmer Emmanuel Adebayor laboriert an einer  Oberschenkelverletzung, könnte aber rechtzeitig bis zum Anpfiff um 19.00 Uhr MEZ fit werden.

Die Citizens hatten zuletzt mit Abstimmungsproblemen zu kämpfen. In der Premier League wartet die Elf von Trainer Roberto Mancini nach einer 0:1-Auswärtsniederlage gegen Sunderland AFC sowie einem 1:1 daheim gegen Blackburn Rovers FC seit zwei Spieltagen auf einen Sieg.

"Derzeit ist das Glück gegen uns. Aber wir haben ein gutes Team und müssen daher einfach weiterarbeiten", suchte Mancini nach Erklärungen. Neuzugang James Milner, von dem sich Stevens besonders begeistert zeigte, gab sich gelassen.

"Je mehr wir miteinander spielen, desto besser werden wir Teams auseinandernehmen können. Es wird noch einige Zeit dauern, bis wir unseren besten Fußball spielen. Aber je länger wir zusammen sind, desto besser werden wir mit Fortdauer der Saison sein", meinte der 24-jährige Mittelfeldspieler.

Stevens ist jedenfalls vor dem Gegner gewarnt. "Bei City spricht man von einer Qualität, die in Österreich nicht direkt vorhanden ist. Wenn du gegen so eine Mannschaft eine Chance weggibst, bekommst du meistens ein Gegentor." Im Parallelspiel der Gruppe A trifft Juventus daheim auf KKS Lech Poznań.

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