Friedrich beklagt "fehlende Spritzigkeit"

Sang- und klanglos hat sich Hertha BSC Berlin bei SL Benfica mit 0:4 aus der UEFA Europa League verabschiedet. "Uns hat heute die Spritzigkeit gefehlt, die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung", sagte Arne Friedrich.

Für die Hertha gab es in Lissabon nichts zu ernten
Für die Hertha gab es in Lissabon nichts zu ernten ©Getty Images

Sang- und klanglos hat sich Hertha BSC Berlin aus der UEFA Europa League verabschiedet. 0:4 endete das Rückspiel der Runde der letzten 32 gegen haushoch überlegene Portugiesen von SL Benfica.

Auch wenn die Vorzeichen nach dem 1:1-Remis im Hinspiel vor fünf Tagen nicht gerade günstig waren, hätte man sich von Friedhelm Funkels Truppe mehr Gegenwehr erwartet. "Die Mannschaft hat alles gegeben, doch wir haben heute gegen einen Gegner gespielt, der eine erstklassige Leistung gezeigt hat", sagte Funkel. "Nach dem frühen 2:0 in der zweiten Halbzeit konnten wir nicht mehr die Kraft aufbringen, um zurückzukommen. Bis Samstag werden wir wieder erholt sein, dann werden wir eine andere Hertha-Mannschaft sehen."

Was auch bitter nötig ist, wenn man im Abstiegskampf der Bundesliga gegen die TSG 1899 Hoffenheim den zweiten Heimsieg der Saison einfahren will. Zwei Tage nach dem glanzvollen 3:0-Erfolg beim SC Freiburg war laut Arne Friedrich einfach nicht mehr drin: "Uns hat heute die Spritzigkeit gefehlt, um Benfica Lissabon Paroli zu bieten. Die Niederlage geht auch in der Höhe in Ordnung. Doch wir lassen uns nicht von unserem Weg abbringen, den wir am Samstag gegen Hoffenheim weitergehen wollen."

Pablo Aimar, Óscar Cardozo (2) und Javi García erzielten in Lissabon die Treffer für die Portugiesen, die gegen ganz schwache Berliner sogar einen Kantersieg einfahren hätten können. "Wir haben zu viele Geschenke verteilt", sagte Florian Kringe. "Das darf man sich gegen eine Spitzenmannschaft wie Benfica Lissabon nicht erlauben, wir haben aber im Hinspiel gezeigt, dass wir mithalten können. In der Liga sind wir auf einem sehr guten Weg, gegen Hoffenheim müssen wir wieder stabiler stehen und dagegen halten."