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Hoher Heimsieg für Rubin

FC Rubin Kazan - Hapoel Tel-Aviv FC 3:0
In ihrem ersten Spiel 2010 haben die Russen überzeugt und den Grundstein für den Achtelfinal-Einzug gelegt.

Hoher Heimsieg für Rubin
Hoher Heimsieg für Rubin ©Getty Images

Mit zwei schönen Toren war Aleksandr Bukharov maßgeblich am 3:0-Sieg des FC Rubin Kazan im Hinspiel der Runde der letzten 32 in der UEFA Europa League gegen Hapoel Tel-Aviv FC beteiligt. Damit endete die Serie des russischen Meisters von vier Heim-Remis im Europapokal hintereinander.

Der erste Heimsieg des Klubs aus Tatarstan seit Juli 2007 nahm schon in der 14. Minute konkrete Züge an, als Bukharov die Hausherren mit 1:0 in Führung brachte. Neun Minuten später erhöhte er sogar auf 2:0. Auch an der Vorbereitung zum Tor zum Endstand durch Sergei Semak in der zweiten Halbzeit war er beteiligt. Hapoel steht damit in einer Woche im Rückspiel vor einer sehr schweren Aufgabe.

Im ersten Pflichtspiel seit dem sechsten Gruppen-Spieltag der UEFA Champions League zeigte sich Rubin bei -14C überraschend schwungvoll. Schon in der Anfangsphase musste Vincent Enyeama aus seinem Tor stürzen, um den Ball vor Bukharov abzuwehren. Den Nachschuss setzte Rafał Murawski über das Tor. Anschließend prüfte Bukharov den Hapoel-Torwart mit einem Schuss von der Strafraumgrenze. Mit der nächsten Aktion überwand er dann aber die Deckung der Gäste. Nachdem er das Leder genial über Walid Badir gehoben hatte, umkurvte er auch noch Enyeama und netzte aus spitzem Winkel ein.

Nachdem die Nummer 11 von Rubin beim folgenden Versuch scheiterte, erhöhte er auf 2:0, indem er einen abgewehrten Ball direkt aus der Luft nahm und an Enyeama vorbei ins Tor schoss. Hapoel indes musste bis zur 33. Minute auf die erste Chance warten. Etey Shechters Flachschuss war aber kein Problem für Sergei Ryzhikov. Fünf Minuten vor der Pause musste Rubins Aleksandr Ryazantsev wegen einer Verletzung ausgewechselt werden. Das stoppte den Angriffswirbel der Russen jedoch nicht. Auch nach der Pause dominierte die Mannschaft von Kurban Berdyev das Geschehen.

Hapoel war das angestrebte 100. Europapokal-Tor der Vereinsgeschichte nicht vergönnt. Denn außer einer Halbchance von Bebars Natcho strahlten die Gäste aus Israel keine Torgefahr aus. Semak schoss auf der anderen Seite 21 Minuten vor Schluss das 3:0 und machte damit fast alle Hapoel-Hoffnungen auf das Achtelfinale zunichte. Auf Zuspiel von Bukharov brauchte er den Ball nur noch ins leere Tor zu schieben.

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