Standards Defour voller Vorfreude

Steven Defour steht vor seinem ersten Einsatz in der laufenden Europapokal-Saison, wenn sein R. Standard de Liège heute Abend auf den FC Salzburg trifft.

Steven Defour (links) und Standard-Trainer Dominique D'Onofrio bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Salzburg
Steven Defour (links) und Standard-Trainer Dominique D'Onofrio bei der Pressekonferenz vor dem Spiel gegen Salzburg ©Getty Images

Steven Defour hat in der laufenden Saison noch kein einziges Europapokalspiel bestritten, deshalb kann es der Kapitän von R. Standard de Liège kaum erwarten, heute Abend im Hinspiel der Runde der letzten 32 der UEFA Europa League gegen den FC Salzburg auf dem Platz zu stehen.

Defour verpasste die komplette Gruppenphase der UEFA Champions League, weil er sich vier Tage vor dem ersten Spieltag im September den Fuß gebrochen hatte. Danach musste der belgische Meister fast fünf Monate ohne seinen 21-jährigen Kapitän auskommen, ehe er beim 3:1-Sieg gegen KV Kortrijk Ende Januar sein Comeback feierte.

Defour ist einerseits glücklich, überhaupt wieder spielen zu können, andererseits ist er voller Vorfreude auf das internationale Geschäft. "Es ist normal, dass man motivierter als in der belgischen Liga ist, wenn man im Europapokal gegen große Klubs wie Liverpool spielt", meinte er. "Das Aus in der Champions League haben wir schon vergessen, jetzt denken wir nur daran, dieses Spiel zu gewinnen."

In den letzten vier Partien stand Defour zwar wieder in Standards Startelf, doch bis zu seiner alten Form ist es noch ein weiter Weg. "Ich bin noch nicht in Topform, es liegt noch eine Menge Arbeit vor mir", sagte er. "Im Training ist meine Leistung noch schwankend, aber ich bin auf dem richtigen Weg. Ich muss einfach nur weiter hart arbeiten."

Bei den Salzburgern, die als einziges Team alle sechs Gruppenspiele der UEFA Europa League gewinnen konnten, steht mit Verteidiger Rabiu Afolabi ein ehemaliger Standard-Spieler im Kader. "Ich habe mit Afolabi gesprochen", so Defour. "Sie sind eine starke Mannschaft, aber wir werden alles geben, um sie zu schlagen. Es ist kein Vorteil, zunächst zu Hause zu spielen, aber ich denke, das ist nicht so wichtig. Man kann immer zeigen, dass man besser ist, egal wo das Spiel stattfindet."