Basel nach Erfolg erleichtert
Donnerstag, 17. September 2009
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Nach dem 2:0-Erfolg vom FC Basel 1893 gegen AS Roma sagte Marco Streller: "Wir haben Rom nach dem dortigen Trainerwechsel offensichtlich zum richtigen Zeitpunkt erwischt."
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In der Schweizer Liga läuft es nicht für den FC Basel 1893. Nur drei Siege aus neun Spielen, das Team hinkt den eigenen Ansprüchen hinterher. Vor dem Auftritt gegen AS Roma (2:0) musste Trainer Thorsten Fink auch noch fast das komplette Mittelfeld neu besetzen. Antreiber Antonio Da Silva verletzt, die Defensiven Benjamin Huggel und Marcos Gelabert gesperrt - die Voraussetzungen alles andere als viel versprechend.
"Wirklich schade"
So sahen das offensichtlich auch die Basler Fans. Nur knapp 17 000 wollten den UEFA-Europa-League-Abend gegen die Roma live miterleben. Enttäuschend. "Das ist wirklich schade", sagte Basels Youngster Valentin Stocker nach dem Spiel. "Die da waren, haben heute aber einen ganz starken FC Basel gesehen."
"Nicht sonderlich in Form"
Da liegt der U21-Nationalspieler wohl richtig. Bis auf eine Drangphase der Roma Mitte der ersten Hälfte waren seine Rot-Blauen das bessere Team. "Endlich mal zu null", freute sich Oldie Scott Chipperfield. Dem 33-jährigen Australier fiel aber auch auf, dass "die Roma gerade nicht sonderlich in Form" zu sein scheint. Das sah auch Stürmer Marco Streller so: "Wir haben den AS Rom nach dem dortigen Trainerwechsel offensichtlich zum richtigen Zeitpunkt erwischt."
"Viel zu wenig"
Wie wahr. Die Mannschaft von Neu-Trainer Claudio Ranieri ließ es an viel vermissen. Vor allem in der zweiten Halbzeit war nicht der Wille zu erkennen, dass die Roma dem Spiel noch mal eine Wende hätten geben können. "Bei uns lief heute einfach alles schief, wir haben viel zu wenig gebracht. Wenn man so spielt, wird es richtig schwierig", sagte Torwart Júlio Sérgio, der an den Gegentreffern von Carlitos (11.) und Federico Almerares (87.) unschuldig war. Die Lust am Spiel war nur dem FC Basel anzumerken. Spektakulär war Marco Streller mit seinem gewagten Seitfallzieher an die Latte. "Im Training mache ich so Dinger eigentlich immer rein", scherzte der sichtlich gut gelaunte Angreifer.
Roma weiter Favorit?
Trotzdem - der Favorit auf den Gruppensieg heißt immer noch AS Roma. Da sind die Basler Spieler auf Nachfrage einer Meinung. Roma-Keeper Júlio Sérgio ist sich nach dem Auftaktmatch nicht so sicher: "Wenn wir in dieser schwierigen Gruppe weiterkommen wollen, müssen wir uns in allen Belangen stark verbessern." Die Roma empfängt zum nächsten Spiel PFC CSKA Sofia. Basel muss bei Fulham FC ran.