Benfica zu stark für BATE

SL Benfica - FC BATE Borisov 2:0
Benfica ist komfortabel in die Gruppe I gestartet. Nuno Gomes und Óscar Cardozo machten den Sieg perfekt.

Benfica war die klar überlegene Mannschaft in Lissabon
Benfica war die klar überlegene Mannschaft in Lissabon ©Getty Images

Zwei Tore in der ersten Halbzeit bescherten SL Benfica den Sieg im Auftaktspiel der Gruppe I der UEFA Europa League gegen FC BATE Borisov.

Entscheidung noch vor der Halbzeit
In der 36. Minute brachte Nuno Gomes seine Mannschaft in Führung, um wenig später Óscar Cardozo das zweite Tor aufzulegen. Torhüter Júlio César hatte bei seinem Heimdebüt im Tor von Benfica einen ruhigen Abend bei nur wenigen Chancen von BATE und wird sich auf eine schwierigere Aufgabe einstellen dürfen, wenn man am 1. Oktober auf AEK Athens FC treffen wird. BATE erwartet dann Everton FC, das mit einem 3:0-Sieg gegen die Griechen gestartet ist.

Gute Paraden
Von Beginn an war Lissabon gegen den weißrussischen Spitzenreiter darauf bedacht, die schwache Europapokal-Heimbilanz der letzten Zeit aufzubessern, hatte man doch von den letzten fünf Partien zu Hause drei verloren. Ein Weitschuss von Angel Di María zwang BATE-Torwart Sergei Veremko schon nach 15 Minuten zu einer starken Parade. Auf der Gegenseite zeichnete sich Júlio César gegen einen Kopfball von Vitali Rodionov aus.

Eiskalter Abschluss
So richtig Fahrt nahm das Spiel nach 36 Minuten auf. Maxi Perreira, der zum ersten Mal seit seiner Knieverletzung im Sommer von Beginn an spielte, zirkelte eine Flanke an den langen Pfosten, wo Nuno Gomes nur noch vollenden musste. Der Portugiese spielte dabei seine ganze Routine aus, indem er den Ball mit der Brust annahm und dann überlegt an Veremko vorbeispitzelte.

Arbeit getan
Der zweite Treffer fiel dann in der 40. Minute. Nach Zuspiel von Kapitän Nuno Gomes setzte sich Cardozo gegen zwei Gegenspieler durch und verwandelte souverän. Nach der Pause versäumten es die Portugiesen, eine ihrer vielen guten Möglichkeiten zu nutzen und den Vorsprung auszubauen, der Sieg war aber zu keiner Zeit gefährdet.