Schaaf jubelt - Jol enttäuscht

Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf gratulierte seinem Team zum Finaleinzug und zeigte Respekt vor dem Gegner FC Shakhtar Donetsk, während HSV-Coach Martin Jol enttäuscht über das Aus war.

Die Bremer Spieler feiern den Einzug ins UEFA-Pokalfinale
Die Bremer Spieler feiern den Einzug ins UEFA-Pokalfinale ©Getty Images

Werder Bremen hat das Finale des UEFA-Pokals aufgrund der mehr erzielten Auswärtstore erreicht. Die Mannschaft von Thomas Schaaf, die das Hinspiel mit 0:1 verlor, setzte sich im Rückspiel mit 3:2 (Gesamt 3:3) durch und trifft im Finale am 20. Mai auf den FC Shakhtar Donestk, der sich gegen den FC Dynamo Kyiv durchsetzen konnte. Ivica Olić brachte den HSV in Führung, aber Diego, Claudio Pizarro und Frank Baumann sorgten für einen zwischenzeitlichen 3:1-Vorsprung der Schaaf-Elf, das 3:2 durch Olić kurz vor dem Ende kam zu spät für den HSV. uefa.com hat für Sie die Stimmen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zusammengefasst.

Martin Jol, Trainer Hamburger SV
Wir sind sehr enttäuscht über das Ausscheiden, das ist klar. Diego war in der ersten Halbzeit sehr gut. Bremen war heute akkurater im Spiel, und wir waren nicht ganz so gut wie im Hinspiel. Aber wir haben nicht viel Zeit, um zu trauern. Wir müssen uns auf die restlichen Spiele in der Bundesliga konzentrieren. Meine Mannschaft hat einen heroischen Kampf geliefert.

Thomas Schaaf, Trainer Werder Bremen
Meine Mannschaft hat heute den Willen und die Zuversicht gezeigt, um das Finale in Istanbul zu erreichen. In unserem Heimspiel hatten wir die erste Halbzeit verschlafen, aber hier in Hamburg waren wir die aktivere Mannschaft. Es ist sehr schade, dass uns Diego wegen seiner dritten Gelben Karte im Endspiel fehlen wird. Ich hoffe aber, dass die Mannschaft alles dafür tun wird, dass er die Trophäe in die Hände nehmen darf. FC Shakhtar Donetsk ist ein starker Gegner, auf den wir uns sehr gründlich vorbereiten werden.