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Schaaf: "Bin mit Ergebnis nicht zufrieden"

Werder Bremens Trainer Thomas Schaaf war mit dem 1:0 seiner Mannschaft gegen den AS Saint-Etienne nicht zufrieden, während Gäste-Coach Alain Perrin nach dem Spiel einem Auswärtstor nachtrauerte.

Thomas Schaaf (Werder Bremen) hätte sich ein paar Tore mehr gewünscht
Thomas Schaaf (Werder Bremen) hätte sich ein paar Tore mehr gewünscht ©Getty Images

Werder Bremen hat das Achtelfinalhinspiel im Weserstadion gegen Frankreichs AS Saint-Etienne mit 1:0 gewonnen. Den entscheidenden Treffer für die Mannschaft von Thomas Schaaf erzielte Naldo in der 20. Minute. Damit hat sich der Bundesligist für das Rückspiel am 18. März in Frankreich eine gute Ausgangsposition erarbeitet. uefa.com hat für Sie die Trainerstimmen auf der Pressekonferenz nach dem Spiel zusammengefasst.

Thomas Schaaf, Trainer Werder Bremen
Ich glaube dass wir uns das Leben heute selbst etwas schwer gemacht haben. Wir haben in der ersten Halbzeit gut angefangen und gute Chancen herausgespielt. Da hätten wir auch mehr als ein Tor erzielen müssen. In der zweiten Halbzeit wurde dann der Gegner nicht mehr so unter Druck gesetzt, wir haben ihnen zu viel Platz gegeben. Da haben sie dann bewiesen, dass sie eine gute Mannschaft sind und die Stärken, die wir auch kannten, ausgespielt. Hier hat mir die Entschlossenheit gefehlt. Insgesamt hätten wir ein besseres Ergebnis erzielen können. Nach der starken ersten Halbzeit muss einfach mehr herauskommen, hier haben wir zu wenig geholt. Daher bin ich mit dem Ergebnis auch nicht zufrieden. Aber wir haben das Spiel gewonnen und kein Gegentor bekommen.

Alain Perrin, Trainer AS Saint-Etienne
Wir wussten um die Kopfballstärke der Bremer, daher haben wir versucht, nur eine begrenzte Anzahl an Standardsituationen zuzulassen. Dies ist meiner Mannschaft gelungen, was auch sehr wichtig war. Wir waren allerdings in der ersten Halbzeit sehr passiv und haben sehr schwer ins Spiel gefunden. Meine Mannschaft hatte zu viel Respekt vor Werder, denn sie wusste über die athletische Klasse des Gegners Bescheid. Werder hat uns in dieser Phase durch das Verschieben und die Zweikampfstärke zu sehr beeindruckt. Hier verdanken wir es unserem Torwart Janot, dass wir nicht das zweite oder dritte Tor bekommen haben. Wir haben noch genug Chancen auf das Weiterkommen, aber es wäre schön gewesen, das wichtige Auswärtstor zu erzielen. Das ist leider nicht gelungen.