Titelverteidiger Zenit muss bangen
Donnerstag, 12. März 2009
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Udinese Calcio - FC Zenit St. Petersburg 2:0
Durch zwei späte Tore von Fabio Quagliarella und Antonio Di Natale hat sich Udinese gegen Zenit eine gute Ausgangsposition verschafft.
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Durch zwei späte Tore von Fabio Quagliarella und Antonio Di Natale hat sich Udinese Calcio gegen UEFA-Pokal-Titelverteidiger FC Zenit St. Petersburg eine gute Ausgangsposition für das Erreichen der nächsten Runde verschafft. Lange allerdings sah es so aus, als hätte die Mannschaft von Dick Advocaat den Gegner im Griff.
Späte Tore
85 Minuten lang hatte die russische Mannschaft dafür gesorgt, dass die Italiener so gut wie nie wirklich gefährlich vors Tor kamen. Doch fünf Minuten vor dem Ende war es Quagliarella, der die Führung für Udinese erzielte. Tief in der Nachspielzeit verwandelte Di Natale einen Elfmeter, so dass Zenit in der nächsten Woche im Petrovsky-Stadion eine Energieleistung zeigen muss, um weiter im Geschäft bleiben zu können. Roman Shirkov wurde wegen des Fouls, das zum Elfmeter führte, des Feldes verwiesen, und bei Rückspiel am kommenden Donnerstag werden die Russen nach einer späten Gelben Karte auch auf Verteidiger Aleksandr Anyukov verzichten müssen. Udinese wird ohne Maurizio Domizzi auskommen müssen.
Gemächlicher Start
Die Partie begann sehr gemächlich und Distanzschüsse von Di Natale und Quagliarella ließen schon vermuten, wie das Spiel laufen würde. Erst nach einer halben Stunde tauchte Zenit vor dem Tor der Hausherren auf, als es der portugiesische Nationalspieler Danny aus 25 Metern versuchte, was für Schlussmann Samir Handanovič indes keine Herausforderung darstellte.
An die Latte
Handanovič musste in der 40. Minute bei einer Chance von Pavel Pogrebnyak abermals eingreifen, während auf der anderen Seite Simone Pepe die Kugel über die Latte jagte. Eine Schrecksekunde gab es für die Mannschaft aus der Serie A, als Zenit-Kapitän Anatoliy Tymoshchuk kurz nach der Pause von der Strafraumkante aus die Latte traf.
Malafeev sicher
Im weiteren Verlauf zwang Giovanni Pasquale Schlussmann Vyacheslav Malafeev mit einem Linksschuss aus 20 Metern zu einer Parade, während Di Natale beim Nachschuss an seinen Nerven scheiterte. Quagliarella und Gaetano D'Agostino sorgten für weitere spektakuläre Schüsse, ehe die Gastgeber endlich auch einmal nicht nur vor, sondern im Strafraum auftauchten, wo Malafeev bei einem Kopfball von Gökhan Inler aber einen sicheren Eindruck machte.
Elfer in der Nachspielzeit
Malafeev konnte weitere zweimal gegen Di Natale retten, dann aber zahlte sich das Anrennen von Udinese aus, als Quagliarella den Ball von Pepe aufnahm und ihn mit links hoch ins Netz beförderte. Sieben Minuten waren in der Nachspielzeit gespielt, da sollte es für Zenit noch schlimmer kommen: Roman Shirkov foulte im Strafraum Christian Obodo, den fälligen Elfmeter verwandelte Di Natale zum Endstand von 2:0.