Werder will mit Respekt zum Erfolg
Donnerstag, 12. März 2009
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Werder Bremen möchte sich heute im Hinspiel des UEFA-Pokal-Achtelfinals gegen den französischen Herausforderer AS Saint-Etienne zu Hause eine gute Ausgangslage für das Rückspiel verschaffen.
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Bundesligist Werder Bremen möchte sich heute im Hinspiel des UEFA-Pokal-Achtelfinals gegen den französischen Herausforderer AS Saint-Etienne vor heimischer Kulisse eine gute Ausgangslage für das Rückspiel verschaffen.
Europa als Chance
Im Grunde stellt der UEFA-Pokal für beide Achtelfinal-Kontrahenten eine willkommene Chance dar, die mangelnden Erfolge in den heimischen Ligen (annähernd) zu kompensieren. Bremen tritt in der Bundesliga - aktuell Platz zehn - seit Wochen im Niemandsland der Tabelle auf der Stelle und hat bei momentan 13 Punkten Rückstand auf Rang fünf allenfalls theoretische Chancen auf das internationale Geschäft. Noch prekärer ist die Lage beim AS, der sich in der französischen Ligue 1 derzeit auf Platz 17 und daher mitten im Abstiegskampf befindet.
Bloß nicht unterschätzen
"Es gibt überhaupt keinen Grund, diese Mannschaft zu unterschätzen", sendet Werder-Trainer Thomas Schaaf dennoch eine deutliche Warnung an seine Mannschaft. "Keine Frage, sie stehen derzeit in der Tabelle nicht gut da, aber ein Blick auf ihre Ergebnisse in der Vorrunde reicht ganz und gar aus, um die Schwierigkeit der Aufgabe zu erkennen", so Schaaf weiter, der jedoch vor allem in der Anfälligkeit des AS bei Standards einen möglichen Schlüssel zum Erfolg ausgemacht haben will.
Werders Spieler mit Respekt
"Für uns ist es wichtig, ein gutes Ergebnis vorzulegen. Ein Sieg wäre da natürlich besonders schön, dafür müssten wir aber unsere Chancen besser nutzen als zuletzt", zeigte sich vorab auch Mittelfeld-Routinier Torsten Frings keineswegs sorglos. "Wir sind natürlich froh, dass wir unseren Zuschauern einmal mehr internationalen Fußball bieten können, aber es wird nicht einfach", bekundet Werder-Stürmer Claudio Pizarro ebenfalls Respekt vor St-Etienne.
Werder ohne Özil
Definitiv verzichten muss Thomas Schaaf im Hinspiel auf Mittelfeldakteur Mesut Özil, der weiter an einer Kapselverletzung im Knie laboriert. "Mesut hat gestern und heute nicht trainieren können. Wir hatten zwar noch die Hoffnung, dass es sich bessert, aber dieser Fall ist nicht eingetreten, weil er nach der Ruhepause wieder verstärkte Probleme hatte", teilte der Trainer am Mittwoch mit.
Zuletzt Aufwärtstrend
Der AS konnte durch einen 2:1-Sieg im wichtigen Spiel gegen den FC Nantes zuletzt die Abstiegsränge der französischen Liga verlassen. Und überhaupt verlor die Mannschaft von Trainer Alain Perrin nur eines der letzten sieben Ligaspiele. Verzichten müssen die Franzosen gegen Bremen auf den gelbgesperrten Abwehrspieler Efstathios Tavlaridis.