Wolfsburg will gute Ausgangsposition erzielen
Mittwoch, 18. Februar 2009
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Im Hinspiel im UEFA-Pokal-Sechzehntelfinale bei Paris Saint-Germain FC geht es für Bundesligist VfL Wolfsburg nach Auskunft von Trainer Felix Magath vor allem um eine gute Ausgangsposition.
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Im Hinspiel im UEFA-Pokal-Sechzehntelfinale bei Paris Saint-Germain FC geht es für Bundesligist VfL Wolfsburg nach Auskunft von Trainer Felix Magath vor allem um eine gute Ausgangsposition.
Pariser Fokus auf die Meisterschaft?
In der heimischen Ligue 1 liegen die Franzosen nur vier Punkte hinter Serienmeister Olympique Lyonnais und können sich folglich noch Hoffnungen auf den Gewinn der Meisterschaft machen. Dass sie deshalb den Fokus nur auf die Liga legen werden, glaubt Wolfsburgs Trainer Felix Magath aber nicht. "Ich kann mir vorstellen, dass Paris in der Liga den direkten Einzug in die Champions League erreichen will, aber ich glaube nicht, dass sie den UEFA-Cup deswegen vernachlässigen werden. Genauso wenig wie wir: Wir wollen in allen Wettbewerben soweit wie möglich kommen."
Starke Pariser
Ohnehin ist der Respekt vor der Mannschaft aus Frankreichs Hauptstadt groß. Die Devise ist bei den Niedersachsen also, dass man zumindest ein wichtiges Auswärtstor erzielen möchte, um so eine gute Basis für das Rückspiel in einer Woche zu legen. "Paris ist insbesondere in der Offensive stark und besitzt viel individuelle Klasse. Wir müssen gut organisiert sein, um hinten sicher zu stehen. Aber wir werden natürlich auch bestrebt sein, ein Tor zu erzielen, um unsere Position für das Rückspiel zu optimieren", bringt es Magath zum Ausdruck.
Grafite fällt aus
Während die Franzosen auf ihren erfolgreichsten Stürmer im UEFA-Pokal, Mateja Kežman, aufgrund von disziplinarischen Gründen verzichten und vermutlich auch nicht auf Ludovic Giuly (gebrochenes Handgelenk) zurückgreifen können, wiegt beim VfL der Ausfall von Toptorschütze Grafite (Knie-OP) natürlich besonders schwer. Aber auch Felix Magath, der natürlich auf den an Hepatitis erkrankten Ashkan Dejagah ebenfalls verzichten muss, weiß, dass er genug Qualität in seiner Mannschaft hat. So ist beispielsweise Edin Džeko mit vier Toren sein bester Torschütze im UEFA-Pokal – auf diesem werden am Mittwochabend einige Erwartungen liegen. "Natürlich fehlt uns Grafite, aber wir haben in der Vergangenheit bewiesen, dass es auch ohne ihn klappen kann. Die Mannschaft ist auch auswärts immer für ein Tor gut. Die Balance zwischen Abwehr und Angriff wird immer besser. Das wird in Paris entscheidend sein, um dort bestehen zu können", schließt der Wolfsburger Trainer.