Sampdoria ohne Chance bei Standard

R. Standard de Liège - UC Sampdoria 3:0
Igor De Camargo war beim Sieg der Belgier der entscheidende Mann, er erzielte einen Treffer selbst und bereitete zwei weitere Tore vor.

Igor De Camargo (R. Standard de Liège) feiert seinen Treffer gegen Sampdoria
Igor De Camargo (R. Standard de Liège) feiert seinen Treffer gegen Sampdoria ©Getty Images

R. Standard de Liège ist im Europapokal weiter in blendender Verfassung, nach dem souveränen Sieg gegen UC Sampdoria ist der Einzug in die Runde der letzten 32 bereits einen Spieltag vor Ende der Gruppenphase perfekt. Alle drei Tore fielen in der ersten Halbzeit.

Starke erste Halbzeit
Das Team von László Bölöni war nach den beiden 1:0-Siegen gegen Sevilla FC und FK Partizan bereits so gut wie durch, mit einer überragenden Leistung in der ersten Halbzeit wurden alle Zweifel ausgeräumt. Igor De Camargo und Oguchi Onyewu brachten die Gastgeber mit zwei Kopfballtoren mit 2:0 in Führung, ehe Milan Jovanović kurz vor dem Pausenpfiff einen schnellen Konter zum dritten Treffer nutzte. Damit war Sampdoria geschlagen, die Italiener müssen nun in zwei Wochen gegen Sevilla FC unbedingt gewinnen.

Lufthoheit
Den Italienern würde aber auch schon ein Unentschieden genügen, sofern Standard in der anderen Partie am fünften Spieltag den VfB Stuttgart schlägt. Wenn die Belgier dann ähnlich beeindruckend wie heute auftreten, ist es nicht unwahrscheinlich, dass sie ihre weiße Weste bewahren. De Camargo vergab zunächst eine erste gute Möglichkeit, ehe er Mitte der ersten Halbzeit eine Flanke von Jovanović in die Maschen köpfte. Zwei Minuten vor der Pause waren die Rollen verteilt, dazwischen lieferte der Brasilianer noch mit einem Eckball die Vorarbeit zum zwischenzeitlichen 2:0 durch Onyewu.

Entscheidung
Sampdoria konnte De Camargo vor dem dritten Treffer nicht entscheidend stören, der Rest war für Jovanović nur noch Formsache. Nach dem Seitenwechsel hatten die Gäste eine gute Gelegenheit zum Anschlusstreffer, doch Marius Stankevičius setzte seinen Schuss zu hoch an. Die Hausherren hätten noch weitere Tore nachlegen können, wenn Jovanović und Dieudonné Mbokani ihre Chancen besser genutzt hätten.