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Wolfsburg mit knappem Sieg

VfL Wolfsburg - FC Rapid Bucureşti 1:0
Wolfsburg konnte die Begegnung über weite Strecken bestimmen und erzielte durch einen verwandelten Foulelfmeter von Grafite das Siegtor.

Grafite (VfL Wolfsburg) erzielte den Siegtreffer per Elfmeter
Grafite (VfL Wolfsburg) erzielte den Siegtreffer per Elfmeter ©Getty Images

Der VfL Wolfsburg hat das Hinspiel der ersten Runde im UEFA-Pokal gegen FC Rapid Bucureşti mit 1:0 gewonnen. Den Siegtreffer für den Bundesligisten erzielte Grafite mit einem verwandelten Foulelfmeter.

Brasilianisch-portugiesische Festspiele
Gleich sieben Akteure aus den beiden portugiesisch-sprachigen Fußballländern Portugal und Brasilien fanden sich unter den 22 Spielern in den beiden Startformationen. Bei Rapid ist Abwehrchef Ricardo dabei die zentrale Figur im Spiel seines Trainers und Landsmannes José Peseiro. Auf Seiten der Wolfsburger konnte Trainer Felix Magath auf seine Offensivstars Josué und Grafite zurückgreifen. Daneben schickte Magath mit Edin Džeko einen zweiten Angreifer auf das Feld.

Wolfsburg sucht ein frühes Tor
Wolfsburg startete sehr offensiv in die Partie, so mussten die Gäste gleich in den ersten fünf Minuten drei gefährliche Aktionen überstehen. Zuerst versuchte es Jacek Krzynówek aus spitzem Winkel, dann Grafite per Kopf und ein Freistoß von Zvjezdan Misimović ging nur knapp über die Latte. Noch gefährlicher wurde es in der achten Minute, als ein weiterer Schuss von Krzynówek Rapid-Tormann Rafael Urko Pardo Goas, den an diesem Abend eindeutig stärksten Spieler seiner Elf, zu einer ersten Parade zwang.

Zaghafte Offensivbemühungen der Gäste 
Danach war das Anfangsfeuerwerk der Wölfe aber abgebrannt und Rapid Bukarest kam besser in die Partie. Dies resultierte in zwei nicht ungefährlichen Weitschüssen von Nicolae Grigore und Ricardo, ehe wieder die Hausherren am Zug waren. Bei zwei Versuchen von Christian Gentner (26.) und Marcel Schäfer (27.) reagierte der Schlussmann der Rumänen aber glänzend.

Grafite trifft vom Elfmeterpunkt
Nachdem die Heimelf eine Vielzahl weiterer Chancen nicht nutzen konnte, dauerte es bis zur Nachspielzeit der ersten Hälfte, ehe der überfällige Führungstreffer fiel. Grafite verwandelte einen Strafstoß souverän, nachdem zuvor Makoto Hasebe von Césinha im Strafraum zu Fall gebracht worden war.

Deutliche Tempoverlangsamung
In einer deutlich ereignis- und tempoärmeren zweiten Halbzeit machte Misimović mit einem gefühlvollen Freistoß in der 64. Minute den Anfang für weitere Offensivbemühungen der Magath-Elf. Während Rapid trotz des Rückstandes weiterhin nur auf Torsicherung bedacht war, konnte der VfL jedoch gute Chancen durch Edin Džeko und Ashkan Dejagah nicht verwerten, so dass es beim knappen 1:0-Erfolg blieb.

Rückspiel am 2. Oktober
Damit hat sich Wolfsburg eine ordentliche Ausgangsposition für das Rückspiel am 2. Oktober erarbeitet, aber auch für Bukarest ist der Einzug in die Gruppenphase nach diesem knappen Ergebnis noch durchaus möglich.