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Sevilla siegt gegen gute Salzburger

Sevilla FC - FC Salzburg 2:0
Der FC Salzburg ist mit einer 0:2-Auswärtsniederlage gegen den spanischen Vertreter Sevilla FC in die erste Runde des UEFA-Pokals gestartet.

Diego Capel (Sevilla FC) freut sich über seinen frühen Treffer gegen Salzburg
Diego Capel (Sevilla FC) freut sich über seinen frühen Treffer gegen Salzburg ©Getty Images

Ein frühes Tor durch Diego Capel (6.) und ein Treffer von Adriano (90.+2) in der Nachspielzeit sorgten für einen 2:0-Erfolg von Sevilla FC in der ersten Runde des UEFA-Pokals über den FC Salzburg. Die Gäste aus Österreich kamen vor allem in der zweiten Hälfte zu einigen guten Chancen, ließen diese aber ungenutzt. Damit schufen sich die Spanier eine optimale Ausgangslage für das Rückspiel in zwei Wochen in Salzburg.

Adriaanse optimistisch
Salzburg-Trainer Co Adriaanse sah trotz der Außenseiterrolle seiner Mannschaft in Sevilla eine Chance zu bestehen. "Wir müssen unbedingt ein Tor erzielen, ich bleibe daher meiner Devise treu und setze auf Offensive", sagte der Niederländer vor der Partie. Im Sturm vertraute er deshalb Alexander Zickler und Robin Nelisse, Österreichs Teamstürmer Marc Janko fiel kurz vor Spielbeginn aufgrund einer Muskelzerrung im linken Oberschenkel aus. Bei Sevilla saß Torjäger Frédéric Kanouté anfangs nur auf der Ersatzbank.

Traumstart für Sevilla
Vor 30.000 Zuschauern im Stadion Ramón Sánchez-Pizjuán ließen die Spanier keinen Zweifel aufkommen, dass sie das Spiel für sich entscheiden wollten. Nach anfänglicher Druckphase ging Sevilla in der sechsten Minute in Führung. Abdoulay Konko tankte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe verwertete Diego Capel problemlos zum 1:0. Wenig später hatte auf der Gegenseite Zickler die Möglichkeit zum Ausgleich, doch sein Schuss nach einem Zuspiel von Christoph Leitgeb ging knapp am langen Eck vorbei (11.).

Hausherren überlegen
In der Folge blieben die Spanier die überlegene Mannschaft und ließen durch Luis Fabiano zwei weitere gute Möglichkeiten ungenutzt. Sevilla erzeugte vor allem über die Außenbahnen viel Druck, Jesús Navas war in der ersten Hälfte Dreh- und Angelpunkt im Offensivspiel der Gastgeber. Die Salzburger zeigten sich zwar bemüht, doch spätestens vor der Strafraumgrenze war Endstation für den österreichischen Vizemeister.

Salzburg mit mehr Selbstvertrauen
Adriaanse ließ Spielmacher Somen Tchoyi zur Halbzeit in der Kabine und brachte mit Louis Ngwat Mahop einen weiteren Stürmer. Der Wechsel schien den Salzburgern gut zu tun, die Gastgeber kombinierten in den zweiten 45 Minuten besser, doch Leitgeb vergab zwei gute Möglichkeiten für sein Team. Die Hausherren ließen im Gegensatz zur ersten Hälfte ihre Agilität vermissen, einzig Navas zeigte sich bemüht und erspielte sich nach einer Stunde eine weitere Chance, doch Salzburgs Schlussmann Timo Ochs war zur Stelle.

Treffer in der Nachspielzeit
In der Schlussphase brachte Adriaanse mit Vladimír Janočko für René Aufhauser einen weiteren Offensivmann und zehn Minuten vor dem Ende vergab Nelisse die große Möglichkeit zum Ausgleich. Alleinstehend schoss der Niederländer aus acht Metern den Ball direkt in die Arme von Andrés Palop. Und so kam es wie es so häufig kommt. Auf der Gegenseite gelang Adriano in der Nachspielzeit nach einem Fehlpass von Leitgeb der 2:0-Enstand, der Sevilla eine nahezu perfekte Ausgangsposition für das Rückspiel am 2. Oktober beschert.