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Gegentor bringt VfB aus dem Tritt

VfB Stuttgart - FC ETO Györ 2:1
Der VfB Stuttgart besiegte den FC ETO Györ in der zweiten Qualifikationsrunde des UEFA-Pokals mit 2:1.

Das Hinspiel konnten die Stuttgarter für sich entscheiden
Das Hinspiel konnten die Stuttgarter für sich entscheiden ©Getty Images

Der VfB Stuttgart besiegte den FC ETO Györ in der zweiten Qualifikatiosrunde des UEFA-Pokals mit 2:1. Nach Toren von Serdar Tasci (13.) und Ciprian Marica (33.) sah alles nach einem sicheren Erfolg aus, doch das Gegentor der Ungarn durch Zoltán Böőr kurz vor der Pause brachte den VfB Stuttgart außer Tritt.

Dominante Schwaben

Wie zu erwarten war, übernahmen die Schwaben gegen sehr tief stehende Ungarn gleich die Initiative. Roberto Hilbert hätte schon kurz nach Anpfiff gefährlich köpfen können, verpasste eine Flanke aber nur knapp. Auch wenn der ganz große Druck und die großen Chancen zunächst ausblieben, so war es nach 13 Minuten doch Tasci, der nach einem Eckball von Jan Šimák per Kopf zur Führung traf.

Freistöße von Šimák
Wieder war es Šimák, der mit einem Freistoß für Gefahr sorgte, doch dieses Mal zog er den Ball scharf und direkt aufs Tor, und Gäste-Schlussmann Saša Stevanovic hatte doch einige Mühe, das Spielgerät zu parieren. Drei Minuten danach versuchte sich Šimák erneut mit einem direkten Freistoß, der knapp am Tor vorbei strich.

Marica wachsam
Die Hausherren hatten die Partie nach wie vor voll unter Kontrolle, und nach einem völlig missglückten Rückpass von Zoltán Kovacs spritze Marica dazwischen und vollendete freistehend souverän zum 2:0 (33.). Kurz danach hätte der Rumäne sogar sein zweites Tor machen müssen, als er aus wenigen Metern frei zum Schuss kam, doch Stevanovic war auf dem Posten.

Schock vor der Pause
Die Ungarn, die eigentlich gar keine Torchance hatten, kamen dennoch kurz vor der Pause zum 1:2. Sami Khedira verlor den Ball nahe des eigenen Strafraums, und den quer gelegten Ball verwertete Böőr zum Anschlusstreffer. Die Stuttgarter brauchten auch nach dem Seitenwechsel eine ganze Weile, um sich wieder zu fangen, doch dann vergaben Mario Gómez (54.) und Marica (57.) gute Gelegenheiten. Zuvor hätte György Jozsi per Kopf sogar jedoch den Ausgleich markieren können.

Keine Chancen mehr

Ab Mitte der zweiten Hälfte übernahmen die Gastgeber wieder das Kommando, doch echte Großchancen konnten sie nicht mehr herausspielen. Das Gegentor scheint den VfB doch sehr aus dem Konzept gebracht zu haben, so dass es nun statt eines komfortablen 3:0 oder 4:0 mit einem dünnen 2:1-Vorsprung ins Rückspiel nach Ungarn am 28. August gehen wird.