Gamberini: Keine Angst vor Glasgow

Glaubt man Alessandro Gamberini von ACF Fiorentina, braucht sich seine Mannschaft im Hinspiel des Halbfinals gegen Rangers FC nicht zu verstecken.

Glaubt man Alessandro Gamberini, Verteidiger von ACF Fiorentina, braucht sich seine Mannschaft im heutigen Hinspiel des UEFA-Pokal-Halbfinals gegen Rangers FC keinesfalls zu verstecken.

"Müssen dagegenhalten"
Der 26-jährige italienische Nationalspieler gibt zu, dass sein Verein beim letzten Auftritt in Großbritannien deutlich unterlegen war, als man letzten Monat im Achtelfinale gegen Everton FC mit 0:2 verlor. Damals rettete man sich durch eine Leistungssteigerung im Rückspiel und mit etwas Glück im Elfmeterschießen, doch dieses Mal, so Gamberini, werden die Italiener eine bessere Visitenkarte abgeben: "Die Rangers werden sehr körperbetont spielen, aber wir müssen dagegenhalten und uns an unsere eigene Spielweise halten."

"Liegt in unserer DNA"
"Ich weiß nicht besonders viel über den schottischen Fußball, aber ich bin mir sicher, dass es ein schwieriges und körperbetontes Spiel wird", so Gamberini. "Allerdings werden wir nicht von unserer Spielweise abweichen, diese liegt in unserer DNA. Die Platzverhältnisse sind nicht besonders gut, aber vielleicht wirkt sich das positiv auf unsere Leistung aus, weil sich jeder voll konzentrieren wird." Die Partie gegen die Rangers ist für Florenz ein gutes Omen, denn beim Sieg im Pokal der Pokalsieger 1960/1961 traf man im Endspiel auf die Schotten und legte beim 2:0-Auswärtssieg im Ibrox den Grundstein zum 4:1-Gesamterfolg.

"Wichtige Phase"
Für die aktuelle Mannschaft ist ein gleichwertiger Triumph bereits in Reichweite, doch gleichzeitig verfolgt man noch ein zweites Ziel. "Wir befinden uns in einer wichtigen Phase der Saison und wollen sicherstellen, dass wir mindestens eines von zwei Zielen erreichen: Das Erreichen des UEFA-Pokal-Endspiels oder die Teilnahme an der UEFA Champions League im nächsten Jahr", verrät Gamberini.

Respekt vorm Gegner
"Wir müssen uns ganz auf dieses Spiel konzentrieren, weil die Rangers in dieser Saison bereits gezeigt haben, dass sie gegen gute Mannschaften gewinnen können", fügt er hinzu. "Ich habe gehört, dass sie mit Verletzungssorgen zu kämpfen haben, aber sicherlich haben sie noch genug Qualität in ihrem Kader. Keine Mannschaft erreicht das Halbfinale dieses Wettbewerbs, es sei denn, sie hat eine Vielzahl von guten Spielern."