Sporting hoch motiviert
Donnerstag, 3. April 2008
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Sportings Trainer Paulo Bento hofft, dass ein guter Auftritt gegen Rangers seiner Mannschaft neuen Schwung für kommende Aufgaben geben wird.
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Sporting Clube de Portugals Trainer Paulo Bento hofft darauf, dass ein guter Auftritt im Viertelfinale des UEFA-Pokals gegen Rangers FC seiner Mannschaft neuen Schwung geben wird.
Starke Heimbilanz
In dieser Saison konnten in Glasgow nur der VfB Stuttgart und Olympique Lyonnais die Abwehr des Tabellenführers der schottischen Premier League überwinden. Aber Bento - dessen Mannschaft nach dem Ausscheiden aus der UEFA Champions League im UEFA-Pokal ein Auswärtsspiel gewinnen konnte und ein Unentschieden holte - ist sich sicher, dass seine Mannschaft ebenfalls ein Tor schießen kann. "Wir wissen, dass die Rangers eine starke Abwehr haben, aber im Europapokal haben wir nur gegen Manchester [United FC] auswärts kein Tor erzielt. In der Liga ist unsere Form nicht konstant, aber das kann sich im Endspurt der Saison ja noch ändern."
Nächstes britisches Opfer?
Sporting, die durch den 4:1-Sieg gegen A. Naval 1° Maio am Sonntag weiterhin Fünfter in der Meisterschaft sind und ganze 20 Punkte hinter Spitzenreiter FC Porto liegen, hat mit den Bolton Wanderers FC im Achtelfinale bereits einen britischen Gegner ausgeschaltet. Auch ohne zahlreiche verletzte Spieler wie Derlei und Rodrigo Tiuí hofft Bento darauf, dass man in Glasgow den Grundstein für einen weiteren Erfolg legen kann. Allerdings konnte die Mannschaft aus Lissabon noch nie in Schottland gewinnen und der Trainer kennt auch die Stärken des Gegners: "Der Sieg von den Rangers gegen Werder Bremen in der Runde zuvor hat gezeigt, dass sie mehr als nur eine kampfstarke Mannschaft sind. Aber wir haben einige Lehren aus dem Spiel gegen Bolton gezogen und wissen wie es ist, gegen eine britische Mannschaft anzutreten. Wir werden gut vorbereitet sein."
Viel Glück gegen Werder
Die Rangers setzten sich im Achtelfinalhinspiel mit 2:0 gegen Werder durch, mussten dann aber in Bremen lange zittern, ehe sie den Einzug in die nächste Runde feiern konnten. Auch Trainer Walter Smith hofft, dass ihnen das Glück erhalten bleibt: "Gegen Bremen standen wir massiv unter Druck und hatten am Ende viel Dusel, bis das Weiterkommen fest stand", so der ehemalige schottische Nationaltrainer. Die Rangers dürfen damit weiter von der ersten Teilnahme an einem UEFA-Pokal-Endspiel träumen: "Je länger man in einem Wettbewerb vertreten ist, desto mehr glaubt man daran, es bis ins Finale zu schaffen. Man darf sich keine Fehler erlauben, aber wir sind auf alles vorbereitet."
"Hinten sicher stehen"
Smith kann wieder auf Kevin Thomson zurückgreifen, der sich nach seinem 1:0-Siegtreffer im Old-Firm-Derby gegen Celtic FC am Fuß verletzt hatte. Während die Rangers in der Liga mit sechs Punkten Vorsprung und einem Spiel mehr in einer komfortablen Position sind, gilt es jetzt nach den Triumphen gegen Panathinaikos FC und Bremen auch auf internationaler Bühne nachzulegen. "Im Europapokal ist es wichtig, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Wir wissen, dass wir gut verteidigen können und kennen auch die Stärken von Sporting. Sie haben schon in einigen Auswärtsspielen getroffen, also müssen wir hinten sicher stehen. In unseren letzten Partien haben wir gezeigt, wie wichtig es ist, besonders in Heimspielen Gegentore zu vermeiden. Wenn sich aber die Chance bietet, müssen wir ihr Tor unter Beschuss nehmen."