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Diegos Tor reicht Werder nicht

Werder Bremen - Rangers FC 1:0 (Gesamt 1:2)
Trotz zahlreicher Chancen kam Werder nur zu einem einem Tor durch Diego und ist damit ausgeschieden.

Torschütze Diego (links) und Sebastian Boenisch feiern den Treffer zum 1:0 für Bremen gegen die Rangers
Torschütze Diego (links) und Sebastian Boenisch feiern den Treffer zum 1:0 für Bremen gegen die Rangers ©Getty Images

Werder Bremen setzte sich im UEFA-Pokal-Achtelfinal-Rückspiel gegen Rangers FC mit 1:0 durch, verpasste aber damit nach der 0:2-Hinspielniederlage den Einzug ins Viertelfinale. Den einzigen Treffer für das Team von Trainer Thomas Schaaf, das über die gesamte Spielzeit die klar bessere Mannschaft war, erzielte Diego in der 58. Minute.

Werder mit vier Veränderungen
Im Vergleich zum Hinspiel vor einer Woche (2:0 für Rangers FC) stellte Werder-Coach Thomas Schaaf gleich auf vier Positionen um. Für Petri Pasanen, Jurica Vranješ, Clemens Fritz und Frank Baumann rückten Sebastian Boenisch, Tim Borowski, Patrick Owomoyela und Hugo Almeida in die Startelf. Personelle Veränderungen gab es auch bei den Rangers: So musste Coach Walter Smith auf seine beiden etatmäßigen Stürmer Jean-Claude Darcheville und Daniel Cousin verzichten und stellte deshalb auf ein 4-5-1 System um: Mit der einzigen Sturmspitze Nacho Novo hofften die Schotten einige Konter fahren zu können.

Werder druckvoll
Die Mannschaft von Werder Bremen legte im nicht ganz ausverkaufen Bremer Weserstadion von der ersten Sekunde an den Vorwärtsgang ein und entwickelte jede Menge Druck nach vorn. Nach einem Eckball hatte Markus Rosenberg bereits nach drei Minuten die erste gute Torchance und auch in der Folgezeit hatte das Team von Trainer Thomas Schaaf deutlich mehr vom Spiel: Doch sowohl Hugo Almeida, Markus Rosenberg, Tim Borowski als auch Daniel Jensen vergaben in den ersten 25 Minuten leichtfertig beste Möglichkeiten zur Bremer Führung.

Glasgow mit Mauer-Taktik
Nach einer guten halben Stunde schienen die Hansestädter dann den Faden ein wenig zu verlieren. Zwar gab Werder weiter den Ton an, doch am Strafraum war für den Bundesligisten meistens Schluss. Die Rangers gestalteten das Spiel, wie man es erwartet hatte: In den ersten 45 Minuten standen die Schotten tief in der eigenen Hälfte und beschränkten sich aufs Kontern. Bis zur Pause hatte das Team von Trainer Walter Smith aber keine nennenswerten Tormöglichkeiten. So ging es mit einem für die Gäste schmeichelhaften 0:0-Unentschieden in die Kabinen.

Verdiente Bremer Führung
Der zweite Durchgang begann wie der erste: Werder war klar überlegen – die Rangers beschränkten sich auf die Defensive versuchten das Unentschieden zu halten. Trotzdem boten sich in der löchrigen Abwehr der Schotten immer wieder gute Möglichkeiten für den Bundesligisten. Zunächst vergaben Daniel Jensen und Per Mertesacker weitere große Chancen zur Führung, ehe dann in der 58. Minute durch Diego das viel umjubelte 1:0 fiel. Der Brasilianer hatte sich in einer schönen Einzelleistung im Strafraum der Schotten durchgesetzt und anschließend den Ball mit dem linken Fuß im Tor der Rangers versenkt.

Werder ohne Glück
Auch in den letzten 30 Spielminuten der Partie war es ein Spiel auf ein Tor. Mit spektakulärem Kombinationsfußball erspielten sich die Hansestädter Möglichkeit um Möglichkeit, doch im Angriff fehlte die Durchschlagskraft und das nötigte Quäntchen Glück. So traf der inzwischen eingewechselte Boubacar Sanogo fünf Minuten vor dem Ende nur die Latte. Am Ende blieb es beim 1:0-Sieg für Werder Bremen – doch Rangers FC steht damit nach dem 2:0-Hinspielsieg in Schottland im Viertelfinale des UEFA-Pokals, das am 3. und 10. April ausgetragen wird. Wer der Gegner der Rangers wird, entscheidet sich bei der Auslosung am Freitag in Nyon.