Freude bei Skibbe, Ärger bei Stevens

Leverkusens Trainer Michael Skibbe freute sich über das Tor des Tages von Theofanis Gekas und sieht jetzt gute Chancen auf ein Weiterkommen.

Leverkusens Torschütze Theofanis Gekas, hier im Duell mit HSV-Torwart Frank Rost, sorgte bei seinem Trainer für Freude
Leverkusens Torschütze Theofanis Gekas, hier im Duell mit HSV-Torwart Frank Rost, sorgte bei seinem Trainer für Freude ©Getty Images

Nach dem 1:0-Sieg im UEFA-Pokal-Achtelfinal-Hinspiel über den Hamburger SV freute sich Bayer 04 Leverkusens Trainer Michael Skibbe über das goldene Tor von Theofanis Gekas und sieht nun gute Chancen auf ein Weiterkommen. Sein Gegenüber, Huub Stevens, war dagegen mit der Leistung seiner Mannschaft überhaupt nicht einverstanden. uefa.com fasst für Sie die Stimmen zusammen.

Michael Skibbe, Trainer Bayer 04 Leverkusen
Ich freue mich über die Steigerung meiner Mannschaft in der zweiten Halbzeit. In der ersten Hälfte hatten wir nur eine Chance und beide Mannschaften haben sich neutralisiert. Aber in der zweiten Halbzeit sind wir dann deutlich besser geworden und haben verdient gewonnen. Wir haben uns heute einen hauchdünnen Vorsprung erarbeitet, der nicht groß ist, uns jedoch alle Möglichkeiten für das Rückspiel in Hamburg lässt. Mit den taktischen Umstellungen bin ich sehr zufrieden. Theofanis Gekas hat sich seinen Treffer verdient. Er hat in den letzten Wochen sehr gut trainiert und ich wollte ihn schon lange mal wieder von Beginn an bringen. Sein Tor hat das natürlich bestätigt. Ich freue mich sehr für Theofanis, insbesondere, weil es ein so wichtiges Tor war. Insgesamt bin ich mit der Leistung der Mannschaft sehr zufrieden. Jetzt haben wir eine gute Chance auf die nächste Runde.

Huub Stevens, Trainer Hamburger SV
Das letzte Mal als ich hier in Leverkusen saß, konnte ich über ein gutes Spiel sprechen. Das ist heute nicht der Fall. Das war das schlechteste, was ich vom HSV seit langem gesehen habe. So wie wir heute gespielt haben, werden wir nicht in die nächste Runde kommen. Aber zum Glück haben wir nur Halbzeit und beim Rückspiel noch alles in der Hand. Wir wollten hier heute volles Tempo gehen und alles zeigen, was wir können, aber wir haben nicht so gespielt, wie man spielen muss, um in Leverkusen zu gewinnen. Ich weiß woran es gelegen hat und werde es ändern. Sicher lag es nicht an der hohen Belastung meiner Mannschaft. Ich sage, dass man als Profi drei Spiele pro Woche spielen muss. Daran lag es also nicht.