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Benfica schockt Nürnberg

1. FC Nürnberg - SL Benfica 2:2 (Gesamt: 2:3)
Durch zwei späte Gegentore gab Nürnberg das Weiterkommen gegen Benfica noch aus der Hand.

Benfica schockte Nürnberg durch seine beiden Tore in den letzten Spielminuten
Benfica schockte Nürnberg durch seine beiden Tore in den letzten Spielminuten ©Getty Images

Der 1. FC Nürnberg wähnte sich vor 42.890 Zuschauern gegen SL Benfica nach Toren von Angelos Charisteas (59.) und Ivan Saenko (66.) schon im Achtelfinale, doch die Einwechselspieler Óscar Cardozo (90.) und Angel Di María (90+2) sorgten durch zwei späte Tore dafür, dass es Benfica ist, das in der nächsten Runde auf Getafe CF treffen wird.

Weiterhin 4-3-3
Thomas von Heesen vertraute nach wie vor dem unter Vorgänger Hans Meyer praktizierten 4-3-3-System, in dem Charisteas im Gegensatz zum Hinspiel mit dabei war. Róbert Vittek stand nicht im Kader, Marek Mintál dagegen saß immerhin auf der Bank, während Peer Kluge mit einer Mittelfußprellung fehlte.

Schrecksekunde
Die erste Schrecksekunde gab es nach nicht einmal vier Minuten für die Franken, als ein Klärungsversuch von Glauber im Strafraum direkt vor die Füße von Léo fiel, doch der Linksverteidiger der Portugiesen beförderte den Ball aus wenigen Metern über das Tor. Benfica führte in der Anfangsphase die feinere Klinge.

Charisteas im Blickpunkt
Es war nicht überraschend, dass die erste echte Chance der Hausherren einer Einzelleistung von Charisteas entsprang, der den Ball aus dem Lauf im Strafraum über Luís Filipe lupfte, doch sein Schussversuch wurde zum Eckstoß abgeblockt (35.). Der Grieche hätte das 1:0 machen müssen, als Saenko von halbrechts einen idealen Ball quer in seinen Lauf spielte, aber der Ex-Bremer schoss aus etwa zehn Metern über das Tor.

Lebhafte Phase
Kurze Zeit später gab es wieder ein Lebenszeichen von Benfica, als Konstantinos Katsouranis innerhalb des Strafraums abzog und nur knapp den langen Pfosten verfehlte. Direkt vor der Pause scheiterte Saenko aus bester Position nach schöner Vorarbeit von Marco Engelhardt - mittlerweile hatte der Club die besseren Torchancen auf seiner Seite.

Doppelschlag Nürnberg
Auch in der zweiten Hälfte tat sich Nürnberg zunächst schwer, es dauerte bis zur 58. Minute, ehe Quim einen Freistoß von Tomáš Galásek nur abklatschen konnte, doch niemand konnte daraus Kapital schlagen. Das tat kurz danach Charisteas, der einen langen Ball von Jawhar Mnari aufnahm und ihn durch die Beine von Quim ins Tor steckte, um das Frankenstadion erstmals erbeben zu lassen (59.). Der Club wollte nun mehr, Javier Pinola ließ den Innenpfosten mit einem gewaltigen Distanzschuss erzittern, und Saenko profitierte von einem Fehler von Filipe, umrundete Quim und vollendete zum 2:0. Nun tobte das Stadion endgültig (66.) – doch die Freude war verfrüht.

Cardozo im zweiten Versuch
Der Sekunden zuvor eingewechselte Cardozo vergab zuerst völlig frei im Strafraum die große Chance auf das für Benfica so wichtige Auswärtstor (73.), doch in der Schlussminute traf der Einwechselspieler dann doch noch mit einem Aufsetzer im Strafraum. Di Maria, ebenfalls eingewechselt, glich in der Nachspielzeit nach einem Konter sogar noch aus. Trotz eines beherzten Auftritts waren die Nürnberger ausgeschieden.

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