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Bundesliga mit gutem Timing

Die Bundesliga-Klubs 1. FC Nürnberg und Hamburger SV haben gestern im UEFA-Pokal gewonnen und damit ihr Weiterkommen in die nächste Runde gesichert.

Marek Mintál feiert seinen Doppelpack
Marek Mintál feiert seinen Doppelpack ©Getty Images

Es ist über ein Jahrzehnt her, dass der UEFA-Pokal das letzte Mal nach Deutschland ging. 1997 hatte der FC Schalke 04 den Pott geholt, zu einer Zeit, als das Finale noch in Hin- und Rückspiel ausgetragen wurde. Nach den Spielen am Mittwoch kann sich die Bundesliga in dieser Saison aber endgültig Hoffnungen auf den Titel machen.

Späte Tore
Dabei sah es sieben Minuten vor Schluss so aus, als würde sich zumindest der 1. FC Nürnberg bereits aus dem Wettbewerb verabschieden. Da hatte der AZ Alkmaar noch mit 1:0 bei den Franken geführt, doch der eingewechselte Marek Mintál brachte den Club mit einem Doppelpack wieder zurück. Auch der Hamburger SV entschied die Partie bei NK Dinamo Zagreb erst spät. Nigel De Jong brachte die Hanseaten zwei Minuten vor Schluss in Führung, ehe Piotr Trochowski per Elfmeter noch die endgültige Entscheidung gelang, womit der HSV bereits sicher in der Runde der letzten 32 steht.

Meyer mit goldenem Händchen
Nürnberg steht zwar in der Bundesliga weiter auf einem Abstiegsplatz, doch zumindest im UEFA-Pokal können die Franken mit einem Sieg bei Larissa FC in 14 Tagen das Weiterkommen klarmachen. Mintál sagte: "Ich bin natürlich glücklich über meine Tore, aber wichtiger ist, dass wir endlich unseren ersten Sieg und vier Punkte haben." Hans Meyer, der in seinem 75. Europapokalspiel als Trainer auf der Bank saß, erklärte in seinem ihm eigenen Stil, wieso Mintál erst Ende der ersten Halbzeit eingewechselt wurde. "Dafür, dass er so lange verletzt war, hat er zuletzt viel gespielt, aber er hatte ein kleines Leistungstief. So einwechseln kann man natürlich nur nach 40 Jahren auf der Trainerbank!"

Hamburg zufrieden
Hamburg spielt im Gegensatz zum Club auch in der Bundesliga ganz oben mit und hat in der Gruppe D bisher alle Spiele gewonnen – damit ist der HSV im Europapokal seit neun Spielen ungeschlagen. Begonnen hat die Serie im diesjährigen UEFA Intertoto Cup. Trainer Huub Stevens sagte: "Drei Spiele, neun Punkte, wir sind bereits durch und müssen zufrieden sein. Wir haben Zagreb laufen lassen und dann zum richtigen Zeitpunkt zugeschlagen. Ich bin sehr zufrieden, wie meine Mannschaft heute gespielt hat. Wir haben nicht viele Chancen zugelassen und uns von der Atmosphäre nicht beeindrucken lassen." Ein Unentschieden am 20. Dezember zu Hause gegen den FC Basel 1893 würde nun schon zum Gruppensieg reichen. Sollte Bayer 04 Leverkusen heute Abend gegen den AC Sparta Praha gewinnen, könnte es die Truppe von Michael Skibbe den Hamburgern gleich tun, während der FC Bayern München, der diese Woche spielfrei hat, ebenfalls Tabellenführer seiner Gruppe ist.

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