Helsingborg krönt Aufholjagd

Zusammenfassung 1: Obwohl Helsingborgs IF im Hinspiel fünf Gegentreffer kassiert hatte, konnten sie das Blatt im Rückspiel wenden.

Spartaks Stürmer Roman Pavlyuchenko im Zweikampf mit Daniel Forsell
Spartaks Stürmer Roman Pavlyuchenko im Zweikampf mit Daniel Forsell ©Getty Images

Gleich zwei rumänische Mannschaften mussten ihre Hoffnungen auf eine Teilnahme an der Gruppenphase des UEFA-Pokals begraben. Der FC Rapid Bucureşti scheiterte am 1. FC Nürnberg, während FC Dinamo 1948 Bucureşti gegen IF Elfsborg aus dem Wettbewerb flog. Auch die italienischen Vertreter UC Sampdoria und Empoli FC erlebten eine böse Überraschung, während Helsingborg IF die 3:5-Niederlage aus dem Hinspiel gegen den SC Heerenveen wegstecken konnte und in die nächste Runde einzog.

Helsingborgs IF - SC Heerenveen 5:1 (Gesamt: 8:6)
Nachdem man im Hinspiel fünf Treffer kassiert hatte, legte Helsingborg eine beeindruckende Aufholjagd hin und konnte Heerenveen nun selbst fünf Tore einschenken. Henrik Larsson eröffnete den Torreigen in der 20. Minute, ehe Andreas Dahl (20.) und Razak Omotoyossi (45.) die Schweden endgültig auf die Siegerstraße brachten. René Makondele setzte in der 52. Minute sogar noch einen drauf, ehe Omotoyossi seinen zweiten Treffer markierte (81.). Die Gäste kamen durch Gerald Sibon lediglich zum Ehrentreffer.

IF Elfsborg - FC Dinamo 1948 Bucureşti 0:1 (Gesamt: 2:2, Elfsborg weiter dank Auswärtstorregel)
Mit dem Meister Elfsborg folgte Helsingborg eine zweite schwedische Mannschaft in die Gruppenphase. Der 2:1-Erfolg aus dem Hinspiel war gegen Dinamo allerdings kein beruhigendes Polster, denn die Gäste kamen noch vor der Halbzeit durch einen verwandelten Elfmeter von Ionel Danciulescu zum Ausgleichstreffer. Allerdings kassierte die Mannschaft von Magnus Haglund danach keine Treffer mehr und steht somit dank der mehr geschossenen Auswärtstreffer in der Gruppenphase.

Aalborg BK - UC Sampdoria 0:0 (Gesamt: 2:2, AaB weiter dank Auswärtstorregel)
Aalborg ließ bei strömenden Regen in Dänemark hinten nichts zu und verteidigte somit das Hinspielergebnis. Sampdoria erwischte zunächst den besseren Start und hatte durch Claudio Bellucci und Andrea Caracciolo gute Chancen. Letzterer scheiterte jedoch zunächst an Karim Zaza und später am Pfosten. Nach der Pause köpfte Hugo Armando Campagnaro an die Latte und vergab somit die beste Chance der Italiener.

Kayseri Erciyesspor - Club Atlético de Madrid 0:5 (Gesamt: 0:9)
Die Spanier dominierten wie schon im Hinspiel das Spielgeschehen von Beginn an und gingen durch Sergio Agüero bereits in der sechsten Minute in Führung. Acht Minuten später verwerte José Manuel Jurado eine Flanke von Luis García zum 2:0. Agüero traf noch vor der Pause zum 3:0, ehe Maxi Rodríguez (per Elfmeter) und Diego Forlán nach dem Seitenwechsel den Endstand besorgten.

Anorthosis Famagusta FC - Tottenham Hotspur FC 1:1(Gesamt: 2:7)
Durch einen späten Treffer des eingewechselten Robbie Keane hat Tottenham in Zypern eine Niederlage verhindern können, allerdings geriet ihr Einzug in die Gruppenphase nach dem 6:1-Hinspielsieg nie in Gefahr. Fabio de Matos Pereira brachte die Hausherren zu Beginn der zweiten Halbzeit in Führung, ehe Keane zwölf Minuten vor dem Ende den 1:1-Endstand markierte.

FC Lokomotiv Moskva - FC Midtjylland 2:0 (Gesamt: 5:1)
Zwei sehenswerte Tore aus der Distanz von Diniyar Bilyaletdinov und Vladimir Maminov haben Lokomotiv einen komfortablen Einzug in die Gruppenphase beschert. Ein wenig getrübt wurde der Sieg nur aufgrund der Verletzung von Sergei Yefimov, der wegen einer gebrochenen Nase in der Halbzeit ausgewechselt werden musste.

Odense BK - AC Sparta Praha 0:0 (Gesamt: 0:0 n.V., Sparta gewinnt 4:3 im Elfmeterschießen)
Nachdem es zwischen Sparta und Odense nach 210 Minuten keinen Treffer gegeben hatte, setzten sich die Tschechen im Elfmeterschießen durch. Mit 4:3 behielten sie letztendlich die Oberhand und dürfen nun für die Gruppenphase planen.

BK Häcken - FC Spartak Moskva 1:3 (Gesamt: 1:8)
Spartak hatte während der kompletten Partie wenig Mühe und siegte in Schweden dank der Treffer von Yegor Titov, Nikita Bazhenov und Artem Dzyuba. Der überragende Titov hatte früh für die endgültige Entscheidung in dieser Begegnung gesorgt, allerdings kamen die Russen erst in den letzten zwölf Minuten zu weiteren zwei Treffern. Die Schweden kamen durch Jonas Henriksson nur noch zu Ergebniskosmetik.

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