CSKA weiter, GAK raus

Zusammenfassung 1: Titelverteidiger PFC CSKA Moskva erreichte die Gruppenphase, während der Grazer AK ausschied.

UEFA-Pokal-Sieger PFC CSKA Moskva hat die Gruppenphase erreicht, der letztjährige Finalist Sporting Clube de Portugal musste dagegen nach einer dramatischen Partie die Segel streichen. Der israelische Vertreter Maccabi Petach-Tikva FC sorgte unterdessen im Erstrunden-Rückspiel bei FK Partizan für eine Sensation. Eine bittere Niederlage kassierte der Grazer AK beim RC Strasbourg.

RC Strasbourg - Grazer AK 5:0 (Gesamt: 7:0)
Strasbourg feierte gegen den GAK, der in der Saison 2004/05 noch die Runde der letzten 32 erreicht hatte, einen souveränen Heimsieg. Karim Haggui schoss die Franzosen nach nur sechs Minuten mit 1:0 in Führung, die Vorarbeit leistete Alexander Farnerud. Fünf Minuten vor dem Seitenwechsel war der schwedische Mittelfeldspieler per Kopf selbst erfolgreich. Der ältere der beiden Farnerud-Brüder, Pontus, erzielte in der zweiten Halbzeit ebenfalls einen Treffer, die übrigen Tore gingen auf das Konto von Ulrich Le Pen und Rabo Hosni.

FC Midtjylland - PFC CSKA Moskva 1:3 (Gesamt: 2:6)
Der Titelverteidiger gewann wie bereits im Hinspiel mit 3:1 und warf die Dänen damit souverän aus dem Rennen. Die Hausherren gingen zwar in der 14. Minute durch ein Tor von David Nielsen in Führung, doch nach rund einer Stunde sorgte Daniel Carvalho nach Vorarbeit von Alexei Berezutsky für den Ausgleich. In der 77. Minute trafen dann Sergei Samodin und Carvalho - erneut nach Flanke von Berezutsky - und brachten CSKA in die Gruppenphase.

Sporting Clube de Portugal - Halmstads BK 2:3 n.V.(Gesamt: 4:4, Halmstads qualifiziert)
Im Gegensatz zum Titelverteidiger schied der letztjährige Finalist aus. Gunnar Heidar Thorvaldsson schoss die Schweden in Lissabon in Führung, in der 34. Minute erzielte Wender den Ausgleichstreffer. Dramatisch wurde es, als ein Freistoß von Dusan Djuric in der Nachspielzeit von Gästeverteidiger Tomas Zvirgzdauskas ins eigene Tor abgefälscht wurde. In der ersten Halbzeit der folgenden Verlängerung unterlief Pechvogel Zvirgzdauskas ein Eigentor, doch sieben Minuten vor Schluss traf Patrik Ingelsten für Halmstad und bescherte den Schweden damit einen der größten Erfolge in der Vereinsgeschichte.

FK Partizan - Maccabi Petach-Tikva FC 2:5 (Gesamt: 4:5)
Mit drei Toren schoss Omer Golan die israelischen Gäste in Belgrad gegen den Meister Serbien und Montenegros zu einem denkwürdigen Sieg. Partizan hatte das Hinspiel mit 2:0 gewonnen, geriet aber nach nur drei Minuten durch ein Elfmetertor von Asaf Mashiach in Rückstand. Neun Minuten später verwandelte Srdjan Radonjić einen Strafstoß für die Hausherren, doch nach 20 Minuten erzielte Golan seinen ersten Treffer. In der 41. Minute war erneut Radonjić erfolgreich, kurz vor der Halbzeit ging dann Petach-Tikva durch Golan wieder in Führung. Im zweiten Durchgang waren gerade einmal drei Minuten gespielt, da schoss Golan sein drittes Tor der Partie. Partizan musste nun einen Treffer erzielen, um weiterzukommen, doch drei Minuten vor Schluss sorgte Marko Lomić mit einem Eigentor für die Entscheidung zugunsten von Petach-Tikva. Die Israelis hatten bereits letzte Saison für Furore gesorgt, als sie bei ihrem UEFA-Pokal-Debüt in der ersten Runde gegen AEK Larnaca FC einen 0:3-Rückstand aus dem Hinspiel in einen 4:3-Gesamterfolg umdrehten.

Aris Thessaloniki FC - AS Roma 0:0 (Gesamt: 1:5)
Nach dem 5:1-Sieg im Hinspiel schonte Romas Trainer Luciano Spalletti einige Spieler und erreichte in Griechenland dennoch ein torloses Remis. Ersatztorwart Alexander Doni hielt dabei seinen Kasten sauber.

Anorthosis Famagusta FC - US Città di Palermo 0:4 (Gesamt: 1:6)
Palermo zog bei seinem ersten Auftritt auf europäischer Bühne überhaupt problemlos in die Gruppenphase ein. Einen knappen 2:1-Vorsprung aus dem Hinspiel bauten die Sizilianer im Rückspiel durch einen 4:0-Auswärtssieg in Nikosia weiter aus. Andrea Caraccioli traf auf Zypern bereits nach fünf Minuten zur Führung der Italiener, Stephen Makinwa erhöhte zu Beginn der zweiten Hälfte auf 2:0. Nach 53 Minuten erzielte Mario Alberto Santana das 3:0, ehe Makinwa schließlich den 4:0-Endstand herstellte.

Everton FC - FC Dinamo Bucuresti 1:0 (Gesamt: 2:5)
Es war von Beginn an eine sehr schwere Aufgabe für Everton, den 1:5-Rückstand aus dem Hinspiel in Rumänien noch aufzuholen. Tim Cahill sorgte mit seinem Tor in der 28. Minute dennoch für Hoffnung bei den Gastgebern. Zehn Minuten später wurde ein weiterer Treffer des Australiers allerdings nicht anerkannt, da er zuvor Dinamos Torwart Uladzimir Hayeu gefoult hatte. Evertons Mittelfeldspieler Mikel Arteta musste in der Nachspielzeit verletzt vom Platz getragen werden, Dinamo durfte dagegen feiern.

PFC Lokomotiv Plovdiv 1936 - Bolton Wanderers FC 1:2 (Gesamt: 2:4)
Genau wie im Hinspiel lag UEFA-Pokal-Debütant Bolton zunächst mit einem Tor zurück, ehe man durch zwei Treffer noch zum Sieg kam. Die Bulgaren gingen in der zweiten Halbzeit durch Georgi Ilievs Volleyschuss in Führung. Das 1:0 hätte das Weiterkommen für die Bulgaren bedeutet, doch zehn Minuten vor Schluss erzielte Bolton den Ausgleich und war in der Addition beider Spiele wieder vorn. Henrik Pedersens Flanke wurde dabei von Plovdivs Abwehrspieler Aleksandar Tunchev unglücklich ins eigene Tor abgefälscht. Drei Minuten vor Schluss sorgte Kevin Nolan für die endgültige Entscheidung zugunsten der Engländer.

Skoda Xanthi FC - Middlesbrough FC 0:0 (Gesamt: 0:2)
Die Zuschauer in Griechenland sahen eine torlose Partie mit äußerst wenigen Chancen. Die beste Gelegenheit hatte der frühere Middlesbrough-Spieler Emerson auf Seiten der Gastgeber, allerdings konnte Szilárd Nemeth auf der Linie klären und den Engländern damit den Einzug in die Gruppenphase retten.

Willem II - AS Monaco FC 1:3 (Gesamt: 1:5)
Monaco konnte die Partie dank eines Treffers von Maicon kurz nach dem Seitenwechsel schon frühzeitig für sich entscheiden. Die sichtlich geschockten Gastgeber mussten sieben Minuten später einen zweiten Gegentreffer hinnehmen, als Emmanuel Adebayor nach Vorarbeit von Olivier Kapo mit einem Heber über Torhüter Oscar Moens zum Torerfolg kam. Sechs Minuten vor Schluss kam Willem II durch Anouar Hadouir noch zum Ehrentreffer. Allerdings setzten die Gäste durch Javier Chevantón den Schlusspunkt und zogen so äußerst verdient in die Gruppenphase ein.

SC Braga - FK Crvena Zvezda 1:1 (Gesamt: 1:1, Crvena Zvezda qualifiziert)
Der ehemalige Europapokalsieger Crvena Zvezda (Roter Stern Belgrad) konnte sich dank eines Treffers von Milan Purović in Portugal behaupten. Zwar kam Braga nach Vorarbeit von Rossato durch einen Kopfball von Júnior noch zum Ausgleich, allerdings reichte der Elf aus Serbien und Montenegro nach dem torlosen Hinspiel der Auswärtstreffer zum Weiterkommen.

KRC Genk - PFC Litex Lovech 0:1 (Gesamt: 2:3)
Nach dem 2:2-Remis im Hinspiel gewann Litex in Belgien und erreichte damit die Gruppenphase. Das Tor des Abends erzielte Sandrino nach Vorarbeit von Robert Popov in der 56. Minute. Genk warf gegen Ende zwar noch einmal alles nach vorne, allerdings scheiterte Mirsad Bešlija in der 82. Minute aus 30 Metern an der Latte und vergab so die beste Möglichkeit der Gastgeber.

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