Plovdivs Präsident Iliev ermordet

Georgi Iliev, Präsident von PFC Lokomotiv Plovdiv 1936, ist nach dem Einzug des Vereins in die erste UEFA-Pokal-Runde ermordet worden.

Georgi Iliev, Präsident des bulgarischen Klubs PFC Lokomotiv Plovdiv 1936, ist unmittelbar nach dem Einzug des Vereins in die erste UEFA-Pokal-Runde ermordet worden.

In Bar erschossen
Seine Mannschaft hatte nach einer 1:2-Hinspielniederlage in der Hafenstadt Bourgas mit 1:0 gegen OFK Beograd gewonnen und damit aufgrund der Auswärtstorregel die erste Hauptrunde erreicht. Präsident Iliev feierte diesen Erfolg in seiner Bar "Buddah" im nahe gelegenen Ferienort Sunny Beach, wo er erschossen wurde.

Ermittlungen aufgenommen
Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, bislang gibt es aber keine Hinweise darauf, dass die Ermordung des vermögenden Unternehmers etwas mit Fußball zu tun hat. Der 39-Jährige Iliev wurde 2001 Präsident von Lokomotiv, nachdem er die Fusion des Vereins mit seinem Klub PFC Velbazhd Kyustendil vorangetrieben hatte.

Erster Meistertitel
Der neu gegründete Verein erzielte sofort große Erfolge und wurde 2004 erstmals bulgarischer Meister. Aufgrund der Trauer um den ermordeten Präsidenten wird Plovdivs für Sonntag angesetztes Ligaspiel gegen PFC CSKA Sofia wahrscheinlich verlegt.

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