Partizan und Dnipro ohne Spielpraxis
Montag, 14. Februar 2005
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Formkurve: Weder der FK Partizan noch der FC Dnipro Dnipropetrovsk haben in diesem Jahr ein Pflichtspiel bestritten.
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Nach der Winterpause geht es diese Woche auch im UEFA-Pokal weiter. uefa.com wirft einen Blick auf die Form der 32 noch im Wettbewerb verbliebenen Mannschaften.
FK Partizan - FC Dnipro Dnipropetrovsk
Partizan befindet sich seit längerer Zeit in der Vorbereitung auf diese Partie, da ihre letzte Meisterschaftsbegegnung bereits mehr als zwei Monate zurückliegt. Ihr letztes Pflichtspiel bestritten sie am 15. Dezember, als sie in der Gruppe E mit 0:3 gegen Middlesbrough FC unterlagen. Da die Winterpause in Serbien und Montenegro aufgrund des außergewöhnlich kalten Wetters für eine Woche bis zum 26. Februar verlängert wurde, nutzte die Mannschaft von Vladimir Vermezovic die Zeit, um am Sonntag ein Freundschaftsspiel auszutragen. Dies gewann das Team aus Belgrad mit 3:1 gegen den Lokalrivalen FK Hajduk Beograd. Torwart Ivica Kralj, Milivoje Cirkovic und Nikola Grubješic fehlten aufgrund einer Erkältung, sollten für die Partie gegen Dnipro aber wieder zur Verfügung stehen.
Zuvor befand sich Partizan im Tara-Gebirge sowie im türkischen Ferienort Antalya im Trainingslager. Dort bestritten sie Testspiele gegen den FC Basel 1893, den Grasshopper-Club und HNK Hajduk Split - die erste Begegnung seit über 14 Jahren gegen den ehemaligen Erzrivalen aus der jugoslawischen Liga -, die allesamt verloren gingen. Erfolgreich waren die Belgrader nur gegen den FC St. Gallen. Um für den Rückrundenstart optimal gerüstet zu sein, waren sie zudem auch auf dem Transfermarkt tätig. Neben dem koreanischen Verteidiger Chi-woo Kim wechselte auch der Nigerianer Emmanuel Odita nach Belgrad, während Stürmer Bojan Brnovic an den FK Obilic ausgeliehen wurde. Außerdem verließen fünf weitere Akteure den Verein. Nationalspieler Cirkovic (Knöchel) und Milovan Milovic (Schulter) haben ihre Verletzungen auskuriert, dafür wird Pierre Boya aufgrund einer Sperre im Hinspiel fehlen.
Neu dabei: Chi-woo Kim, Obiora Emmanuel Odita
Abgänge: Ivan Babic, Bojan Brnovic, Dragoljub Jeremic, Branislav Atanackovic, Nebojsa Marinkovic, Ivan Stankovic
Genau wie Partizan war Dnipro seit über zwei Monaten nicht mehr in der Liga aktiv. Auch sie weilten im Trainingslager in der Türkei, wo sie gegen den FC Saturn Moskovskaya Oblast (2:0) und SC Rotor Volgograd (2:0) gewannen. Verloren gingen dafür die Partien gegen PFC Lokomotiv Plovdiv (0:3) und den FC Dynamo Dresden (1:2). Dnipro sorgte vor dem Jahreswechsel für eine große Überraschung, als man die Gruppe C des UEFA-Pokals für sich entscheiden konnte. Anders als Partizan, die seit 15 Ligaspielen ungeschlagen sind, zeigte Dnipro in der Liga jedoch wesentlich unkonstantere Leistungen und befindet sich momentan mit 16 Punkten Rückstand auf den Tabellenführer FC Shakhtar Donetsk auf dem sechsten Rang.
Dafür sind sie noch im ukrainischen Pokal vertreten, wo sie im Halbfinale gegen Shakhtar antreten müssen. Trainer Euhen Kucherevskiy hat mit Siarhei Karnilenka, einem Stürmer, der zuvor zwei Jahre beim FC Dynamo Kyiv spielte, einen Belarussen verpflichtet. Karnilenka ist damit der erste Akteur im Verein, der nicht aus der Ukraine stammt. Außerdem nahm man Ruslan Bidnenko und Verteidiger Viacheslav Shevchuk unter Vertrag.
Neu dabei: Viacheslav Shevchuk, Ruslan Bidnenko, Siarhei Karnilenka
Abgänge: keine