Valencia entlässt Ranieri
Freitag, 25. Februar 2005
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Valencia CF hat sich nach dem Aus im UEFA-Pokal und schwachen Leistungen auf nationaler Ebene von Trainer Claudio Ranieri getrennt.
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Valencia CF hat nach dem Aus im UEFA-Pokal und schwachen Leistungen auf nationaler Ebene Trainer Claudio Ranieri entlassen.
Zweite Amtszeit
Die Entscheidung wurde heute Morgen nach einer kurzfristig einberufenen Sitzung des Vereinsvorstandes getroffen. Der 53-jährige Ranieri war im Sommer zu seiner zweiten Amtszeit im Mestalla angetreten. Zuvor hatte er vier Jahre lang bei Chelsea FC gearbeitet und die Engländer letzte Saison auf den zweiten Platz in der Premiership sowie ins Halbfinale der UEFA Champions League geführt.
Blamage gegen Steaua
Unter Ranieri konnte Valencia nicht an seine Erfolge der Saison 2003/04 anknüpfen, als man spanischer Meister wurde und den UEFA-Pokal gewann. Letzten August gelang durch ein 2:1 über den FC Porto zumindest der Triumph im UEFA-Superpokal. In der Primera División ist das Team seit sechs Spielen ohne Sieg. Gestern Abend schied der Titelverteidiger im UEFA-Pokal nach Elfmeterschießen gegen den FC Steaua Bucuresti aus.
Kein Rücktritt
Nach dieser Pleite hatte Ranieri noch gesagt: "Zurücktreten? Das werde ich nicht tun, denn ich bin niemand, der einfach aufgibt. Ich werde weiter kämpfen. Wir haben in unseren letzten Spielen keine Niederlage verdient, aber trotzdem verloren. Wir müssen dennoch weitermachen, denn früher oder später wird diese Negativserie ein Ende finden."
Pokalsieg
Der Italiener hatte bereits von 1997 bis 1999 in Valencia gearbeitet und den Verein zum Gewinn der Copa del Rey sowie bis in die Champions League geführt. Letzten Mai hatte er Chelsea, wo er seit September 2000 unter Vertrag stand, gegen Zahlung einer Abfindung vorzeitig verlassen und war nach Spanien zurückgekehrt.
Erfahrener Coach
Zu Ranieris Stationen als Trainer zählen auch Calcio Campania, Cagliari Calcio, der SSC Napoli und der AC Fiorentina, mit dem er die Coppa Italia und den italienischen Superpokal gewann. Nach seiner ersten Amtszeit im Mestalla arbeitete er acht Monate lang bei Club Atlético de Madrid, konnte den ersten Abstieg des Vereins aus der höchsten spanischen Spielklasse seit über 60 Jahren aber auch nicht verhindern.