Basel ist noch längst nicht durch

Gruppe A: Der FC Basel 1893 gilt als Favorit, aber Heart of Midlothian FC und Ferencvárosi TC können es ebenfalls noch schaffen.

Der FC Schalke 04 und Feyenoord haben sich in der UEFA-Pokal-Gruppe A bereits durchgesetzt, nun geht es für die drei anderen Mannschaft um den verbleibenden Platz in der Runde der letzten 32.

Gross warnt
Der FC Basel 1893 liegt auf Rang drei und hat einen Punkt auf Heart of Midlothian FC Vorsprung. Und die Schweizer könnten sich sogar – je nach Ausgang des Spiels der Schotten - eine Niederlage erlauben. Aber daran denkt Basel-Trainer Christian Gross, der nach einer Sperre wieder auf Christian Gimenez zurückgreifen kann, erst gar nicht. “Ich glaube, dass wir siegen müssen, um die nächste Runde zu erreichen. Feyenoord ist eine Mannschaft mit einem großartigen Ruf, und wir werden sehr gut spielen müssen.“

Schonzeit
Feyenoord hingegen schont Mittelfeldspieler Shinji Ono und Verteidiger Karim Saidi, die an kleineren Verletzungen laborieren. Der 19-jährige Innenverteidiger Wouter Artz ist deshalb von Trainer Ruud Gullit in den Kader berufen worden.

Rechnerische Chance
Ferencvárosi TC muss bei den Hearts auf Mittelfeldmann Richárd Csepregi (Grippe) verzichten. Die ungarische Mannschaft hat erst einen Zähler auf dem Konto, aber ein Sieg und eine gleichzeitige Niederlage von Basel könnte sie – je nach Tordifferenz - auf Platz drei katapultieren. Trainer Csaba László sagte: “Wir dürfen uns nur auf unser Spiel konzentrieren und alles tun um zu gewinnen. Ich weiß, dass die Qualifikation nicht nur in unserer Hand liegt, aber wir sollten erst einmal alles tun, um sie zu ermöglichen.“

Stamps Einsatz fraglich
Mittelfeldspieler Phil Stamp (Knöchel) ist der einzige Akteur, der bei den Hearts fraglich ist. Der Verein aus Edinburgh muss im Murrayfield gewinnen und gleichzeitig darauf hoffen, dass Feyenoord in Basel Schützenhilfe leistet. Trainer John Robertson sagte: “Wir möchten unser Spiel gewinnen und uns damit selbst die beste Chance schaffen, weiterzukommen. Zuallererst müssen wir auf unser eigenes Spiel schauen und darauf hoffen, dass es in Basel für uns läuft. (Klicken Sie hier, wenn Sie erfahren wollen, wie es in den anderen Gruppen aussieht.)