Schalke macht Gullit glücklich

Gruppe A: Ruud Gullit war "erleichtert". Auch der Coach des FC Basel 1893, Christian Gross, hatte Grund zu Lachen.

Ruud Gullit, Trainer des niederländischen Ehrendivisionärs Feyenoord, war "sehr erleichtert", nachdem sein Team gegen den FC Schalke 04 einen 0:1-Rückstand noch in einen 2:1-Sieg umwandeln konnte. Damit folgt Feyenoord den Schalkern in die Runde der letzten 32. Der FC Basel 1893 kletterte indes dank eines 2:1-Erfolgs bei Ferencvárosi TC auf den dritten Platz. "Dieser Sieg war einer der wichtigsten unserer Vereinsgeschichte", jubelte Basels Coach Christian Gross nach dem Spiel.

Ich bin sehr erleichtert und glücklich über diesen Sieg. Nach dem Schalker Führungstor wusste ich, dass ich an unserer Taktik etwas ändern musste. Ich entschied mich, [Shinji] Ono für [Patrick] Mtiliga zu bringen. Von dem Zeitpunkt an wurde unser Spiel viel besser. Ono und Salomon Kalou spielten meiner Meinung nach sehr gut. Aber sie konnten nur so stark auftrumpfen, weil die Spieler um sie herum gut arbeiteten, so wie Hossam Ghaly, Dirk Kuijt und Pascal Bosschaart. Es ist fantastisch für den Verein, dass wir schon jetzt für die nächste Runde qualifiziert sind. Feyenoord-Trainer Ruud Gullit

Ich muss die Spieler für ihre arrogante Spielweise kritisieren. Wir hatten mindestens fünf Torchancen und nutzten nur eine davon. Auf diesem hohen Niveau bekommt man nur selten so viele Möglichkeiten. Wir müssen uns ankreiden lassen, dass wir mit Fehlpässen und schlampiger Verteidigung Feyenoord wieder ins Spiel kommen ließen. Somit brachten wir uns selbst um ein besseres Resultat. Schalke-Trainer Ralf Rangnick

Das war einer der wichtigsten Siege unserer Vereinsgeschichte. Abgesehen von ein paar Minuten in der ersten Halbzeit bestimmten wir das Spiel. In der Halbzeitpause habe ich meinen Spielern gesagt, dass sie auf jeden Fall gewinnen könnten, wenn sie den Ausgleich erzielen. Es ist sicherlich kein Vorteil für uns, dass wir beim letzten Spiel das schon qualifizierte Team aus Rotterdam zu Hause empfangen. Wir müssen noch einmal eine so starke Leistung zeigen wie heute. Basel-Trainer Christian Gross.