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Chelsea FC

Chelsea FC
Chelsea nach dem Gewinn der Meisterschaft 2006 ©Getty Images

Chelsea FC

Gegründet: 1905
Spitzname: The Blues

Siege in UEFA-Vereinswettbewerben (Finalteilnahmen in Klammern)
• Pokal der europäischen Meistervereine: 2012, (2008)
• Pokal der Pokalsieger: 1971, 1998
• UEFA-Superpokal: 1998

Nationale Titel (letzte Erfolge in Klammern)
• Meisterschaft: 4 (2010)
• FA Cup: 7 (2012)
• Ligapokal: 4 (2007)

Geschichte
• Als einzige Mannschaft im englischen Fußball kam Chelsea in die Football League, ohne sich dafür auf sportlichem Wege qualifizieren zu müssen. Trotz dieser glücklichen Umstände dauerte es bis in die 1950er Jahre, ehe es den Westlondonern unter dem Trainer Ted Drake gelang, Trophäen zu sammeln. Im Jahr ihres 50-jährigen Vereinsjubiläums in der Saison 1954/55 gelang es den Blues erstmals, die Meisterschaft zu gewinnen. Diese erreichten sie mit einer der schlechtesten Punktausbeuten in der englischen Fußballgeschichte.

• Der Verein durchlebte in den 1960er Jahren einen Imagewandel, nachdem sich London als Welthauptstadt der Mode und Musikszene etabliert hatte. Fortan hatte die junge Mannschaft von Tommy Docherty ihren Ruf weg als Glamourtruppe, sicherte sich jedoch den Ligapokal 1964/65 und stand zwei Jahre später im Finale des FA Cups.

• Dave Sexton, der Nachfolger von Tommy Docherty auf der Trainerbank, zeigte sich verantwortlich für weitere Erfolge der Blues, nachdem Leeds United AFC im Finale des FA Cups 1970 geschlagen werden konnte und im Jahr darauf ein Sieg im Finale des Pokals der Pokalsieger gegen Real Madrid CF den bis dato größten Vereinserfolg darstellte.

• In Annnahme weiterer großer Erfolge baute der Verein sein Stadion, die Stamford Bridge, weiträumig aus, musste jedoch aus sportlichen Gründen absteigen. Den Bankrott vor Augen verkaufte die Eigentümerfamilie Mears 1982 den Verein (und seinen immensen Schuldenberg) an Ken Bates für den symbolischen Preis von einem Pfund. Auf langfristige Sicht gelang es dem neuen Präsidenten, den Zauber alter Erfolge an die Stamford Bridge zurückzuholen. Ruud Gullit als Spieler und Gianluca Vialli als Trainer führten die Blues 1997/98 zum Sieg bei der letzten Ausgabe des Pokals der Pokalsieger.

• Die finanziellen Probleme kehrten jedoch zurück, und im Jahr 2003 verkaufte Bates den Verein an den russischen Milliardär Roman Abramovich. José Mourinho ersetzte im Jahr darauf Claudio Ranieri auf der Trainerbank, und Chelsea konnte zum ersten Mal seit 50 Jahren wieder die Meisterschaft feiern.

• Diesen Titel verteidigten sie im Jahr darauf erfolgreich. Im Finale der UEFA Champions League 2007/08 gegen Manchester United FC war es John Terrys Fehlschuss im Elfmeterschießen, der den Blues den größten Erfolg in der Vereinsgeschichte verwehrte. 2009/10 führte Carlo Ancelotti den Klub in seinem ersten Jahr auf der Trainerbank zum Double aus Meisterschaft und FA Cup, doch vor der Saison 2011/12 wurde der Italiener durch André Villas-Boas, der in der Saison zuvor mit dem FC Porto drei Titel gewinnen konnte, ersetzt.

• Villas-Boas wurde noch vor Saisonende entlassen, doch während es in der Liga enttäuschende Ergebnisse gab, führte Interimstrainer Roberto di Matteo die Blues zum siebten Erfolg im FA Cup sowie zum Triumph in der UEFA Champions League. Im Finale gab es gegen den FC Bayern München ein 1:1-Unentschieden, ehe Chelsea das Elfmeterschießen für sich entschied.

Klubrekorde
Die meisten Spiele: Ron Harris (795)
Die meisten Tore: Bobby Tambling (202)
Der höchste Sieg: 13:0 gegen den FC Jeunesse Hautcharage (Pokal der Pokalsieger, 29. September 1971)
Die höchste Niederlage: 1:8 bei Wolverhampton Wanderers FC (Erste Liga, 26. September 1953)

* Zuletzt aktualisiert am 22. August 2012

 
Letzte Aktualisierung: 21.08.12 14.49MEZ

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Vereins-Bilanz in UEFA-Wettbewerben