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Iniesta über Spaniens Triumph 2012

Andrés Iniesta schaut zurück auf Spaniens Erfolg in Polen und der Ukraine, wie der Kader zusammenwuchs und dann den "magischen Moment" des Sieges zusammen feierte.
Iniesta über Spaniens Triumph 2012
Andrés Iniesta im Umkleideraum mit dem Henri-Delaunay-Pokal ©Getty Images

Iniesta über Spaniens Triumph 2012

Andrés Iniesta schaut zurück auf Spaniens Erfolg in Polen und der Ukraine, wie der Kader zusammenwuchs und dann den "magischen Moment" des Sieges zusammen feierte.

2008 gewann Spanien den ersten Titel seit 44 Jahren, bei der UEFA EURO 2012 wurde dann sogar der dritte große Coup in Folge gelandet. Meistens agierten sie dabei ohne echten Stürmer und unterstrichen damit ihre Vorliebe für schnelles Passspiel. Einmal mehr waren Xavi Hernández und Andrés Iniesta zentrale Figuren. Letzterer wurde dank seiner Offensivqualitäten zum besten Spieler des Turniers gewählt. Hier erklärt er, warum sein Erfolgshunger nie gestillt wird.

Spieler von FC Barcelona und Real Madrid CF auf einer Linie...
Die Stimmung im Team war zwar nicht so gut, aber hier setzten der Trainer und die Führungsspieler an. Die Spannungen zu beheben, war enorm wichtig. Wir hatten alle das gleiche Ziel, wir waren Teamkollegen und die Situation außerhalb der Nationalmannschaft durfte da keine Rolle spielen.

Die Kritiker zum Schweigen bringen ...
Einige kritisierten unseren Stil, aber wir waren immer überzeugt von dem, was wir taten. Jede Mannschaft muss durch schwere Zeiten gehen, da stellt Spanien keine Ausnahme dar. Wir würden gerne jedes Spiel mit 3:0 gewinnen, aber auch wir haben ab und an Probleme. Wir hatten schwere Momente, haben diese aber überstanden und den Titel geholt. Unsere Herangehensweise ist anders und es liegt nicht an uns Spielern zu sagen, ob unser Stil schön ist oder nicht - bislang war er jedenfalls effektiv.

Glückliches Ende...
Das Finale gegen Italien war die beste Art und Weise, ein Turnier zu beenden. Das war unser bestes Spiel bei der Endrunde. Wir haben den Ball gut laufen lassen. Im Angriff waren wir sehr effektiv und aggressiv. Und das gegen eine italienische Mannschaft, die ein tolles Turnier gespielt hat. Vielleicht war dieses Finale nötig, um mit einem guten Gefühl aus dem Turnier zu gehen. Es war nicht leicht gegen Italien, auch wenn es manchmal so aussah.

Selbstverwirklichung ...
Mein Ziel war nie, sozusagen der "Einzigartige" zu sein. Ich spiele Fußball, weil ich Spaß daran habe. Ich liebe den Sport und spiele nicht, um Auszeichnungen als Einzelspieler zu gewinnen. Wenn die Leute am Ende meine Arbeit schätzen, dann ist das toll. Ich denke, dass ich am Ende des Turniers besser gespielt habe. Ich glaube nun mehr an mich. Nach dem Finale war ich glücklicher als jemals zuvor. Das war ein magischer Moment.

Gemeinsam Geschichte schreiben ...
Das ist eine grandiose Ära des spanischen Fußballs, wir können stolz sein auf das, was wir erreicht haben. Wir haben so lange versucht, uns unter den großen Teams durchzusetzen. Jetzt haben wir es endlich mit großem Teamgeist geschafft. Wir wussten genau, was wir wollten und wir haben den richtigen Weg gefunden, um das zu erreichen.

Letzte Aktualisierung: 26.05.16 12.43MEZ

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  • SSI Err
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