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Scolari von seinem Team beeindruckt

Veröffentlicht: Sonntag, 8. Juni 2008, 16.00MEZ
Laut Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari hat sein Team durch den Sieg gegen die Türkei schon die Hälfte des Weges in Richtung Viertelfinale zurückgelegt.
von Simon Hart
aus Stade de Genève
Scolari von seinem Team beeindruckt
Raul Meireles wird nach seinem Treffer von den Teamkollegen gefeiert ©Getty Images

Spielstatistiken

PortugalTürkei

Erzielte Tore2
 
0
Schüsse aufs Tor8
 
1
Schüsse vorbei4
 
4
Ecken7
 
5
Begangene Fouls10
 
24
Gelbe Karten0
3
Rote Karten0
 
0

Tabellen

Legende:

S: Spiele   
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Letzte Aktualisierung: 05/06/2015 18:22 MEZ
Veröffentlicht: Sonntag, 8. Juni 2008, 16.00MEZ

Scolari von seinem Team beeindruckt

Laut Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari hat sein Team durch den Sieg gegen die Türkei schon die Hälfte des Weges in Richtung Viertelfinale zurückgelegt.

Laut Portugals Trainer Luiz Felipe Scolari hat sein Team durch den Sieg gegen die Türkei schon die Hälfte des Weges in Richtung Viertelfinale zurückgelegt. "Mit sechs Punkten sollten wir durch sein. Nach einem Spiel schon 50 Prozent geschafft zu haben, ist exzellent", erklärte der Brasilianer, der nach dem 2:0-Erfolg in Genf vor allem die technischen und physischen Qualitäten seiner Mannschaft hervorhob.

Luiz Felipe Scolari, Trainer Portugal

Wir haben gute technische Fähigkeiten bewiesen und haben auch körperlich zu beeindrucken gewusst. Dafür möchte ich mich bei unserer medizinischen Abteilung bedanken, die einen fantastischen Job erledigt hat. Die Spieler sind in sehr guter Verfassung. Wenn eine Mannschaft dynamisch spielt, gut harmoniert und jeder jedem hilft, kann ich nichts kritisieren, auch wenn wir nicht gewonnen hätten. Doch wir haben gewonnen und sind auf dem richtigen Weg. Wir haben 50 Prozent des Weges in Richtung Viertelfinale schon zurückgelegt. Mit sechs Punkten sollten wir durch sein, nach einem Spiel schon 50 Prozent geschafft zu haben, ist exzellent.

Als [Kapitän] Nuno [Gomes] runter ging, habe ich ihn gebeten, die Kapitänsbinde an Cristiano [Ronaldo] weiterzugeben, um ihn so zusätzlich zu motivieren und genau das ist dann auch eingetreten. Er bekam zusätzliches Selbstvertrauen und wir sahen ein Extra-Dribbling, einen Extra-Pass und ein Extra-Tor. Ich habe schon an einigen Turnieren teilgenommen und weiß, wie wichtig es ist, das erste Spiel zu gewinnen. Wir wollen jetzt unseren Rhythmus beibehalten und sind selbstbewusst, aber nicht überheblich. Jetzt müssen wir uns ein paar Videos von den Tschechen anschauen - sie spielen einen ganz anderen Stil. Es wäre fantastisch, wenn wir gegen die Tschechen gut spielen würden, denn dann stünden wir schon in der K.-o.-Runde.

Fatih Terim, Trainer Türkei
Die erste Hälfte war ziemlich ausgeglichen und obwohl Portugal mehr Ballbesitz hatte, haben wir ihnen keine richtig guten Torchancen gewährt. In der zweiten Halbzeit haben wir genau dann das Tor kassiert, als wir uns gerade gefangen hatten, das hätte nicht passieren dürfen. Wir hatten verletzte Verteidiger – Servet Çetin konnte zwar laufen, war aber verletzt – und bekamen dadurch Probleme mit der Konzentration. Wie das Tor gefallen ist, war unglücklich – wir haben den Ball verloren, was sich gerächt hat. In der ersten Hälfte kamen Bosingwa und [Paulo] Ferreira über die Flügel, deshalb musste ich im Mittelfeld einige Umstellungen machen. Ich wollte Hamit [Altıntop] und Emre [Belözoğlu] schützen, indem ich das Mittelfeld verstärkt habe und denke, dass wir die Außen in der zweiten Hälfte ganz gut zugestellt haben. Wir sind gerade besser ins Spiel gekommen und hatten mehr Ballbesitz, als wir das erste Tor bekommen haben.

Das Spiel gegen die Schweiz wird für uns jetzt sehr wichtig. Wir werden an unseren Schwächen arbeiten und gegen die Schweiz besser spielen. Es war nicht leicht, gegen Portugal zu spielen. Sie haben Weltklassespieler in ihren Reihen und sind einer der Favoriten auf den Titelgewinn. Ich habe durchaus Gutes in unserer Leistung gesehen, aber auch einige Sachen, die wir verbessern müssen – wir hatten ein paar Lücken, die zu Toren führen hätten können. Wir waren im Angriff bemüht, aber wenn sich zwei unserer Spieler gegenseitig über den Haufen laufen [wie es Nihat Kahveci und Tuncay Şanlı taten], kann man nicht viel machen.

Letzte Aktualisierung: 08.06.08 11.07MEZ

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