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Portugals Spielmacher Bruno Fernandes über das Finale der EURO 2016, Ronaldo und das Spiel gegen Deutschland

"Unser Ziel ist es, mit einem Sieg die bisherige Geschichte etwas zu ändern", sagt Bruno Fernandes über das Duell gegen Angstgegner Deutschland.

Bruno Fernandes übt seinen Torjubel
Bruno Fernandes übt seinen Torjubel UEFA via Getty Images

Bruno Fernandes "litt allein" in einem Hotelzimmer, als Portugal die UEFA EURO 2016 gewann. Fünf Jahre später ist er ein wichtiger Teil der Mannschaft und spielt an der Seite seiner Helden um die Titelverteidigung. EURO2020.com geht mit Fernandes auf eine Reise in die Vergangenheit, bevor er auch auf Angstgegner Deutschland eingeht.

Darüber, wo er war, als Portugal 2016 Europameister wurde...

Ich war mit zwei oder drei französischen Spielern während unseres Trainingslagers vor der Saison in Udinese in einem Hotel. Sie schauten das Spiel auf einem großen Fernseher im Besprechungsraum, ich entschied mich aber dafür, in meinem Zimmer zu bleiben und litt dort alleine mit. Ich hatte mein Portugal-Trikot an und es war mit einem der Franzosen ausgemacht, dass der Verlierer des Spiels am Ende ein Foto des Siegers auf den sozialen Netzwerken teilen muss.

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Über den Sieg gegen Ungarn...

Es war ein schwieriges Spiel. Im Auftaktspiel herrscht immer eine gewisse Anspannung und Nervosität. Ich denke, wir waren gut und geduldig. Wir wussten, dass Ungarn intensiv verteidigen würde, sind deshalb aber nicht verzweifelt. Am Ende gelang uns der Durchbruch und nach dem ersten Treffer wurden die Räume größer. So gelang es uns auch, das zweite und dritte Tor nachzulegen.

Deutschland - Portugal: Rückblick 2012
Deutschland - Portugal: Rückblick 2012

Über die Rekorde von Ronaldo...

Man träumt jahrelang davon, für die Nationalmannschaft zu spielen. Seit meiner Kindheit schaue ich Cristiano zu und es ist ein großes Privileg, dass ich aus nächster Nähe sehen darf, wie er regelmäßig für die Nationalelf trifft. Es gab auch andere, die ich immer bewundert habe, wie zum Beispiel João Moutinho, Pepe und Rui Patrício. José Fonte nahm zwar einen etwas anderen Karriereweg, er ist dennoch ein Typ, zu dem junge Spieler aufschauen. Wir wissen, was diese Spieler auf sich genommen haben, um hierher zu kommen.

Über das Spiel gegen den Angstgegner Deutschland...

Keine Ahnung, was diesmal anders sein wird, aber unser Ziel ist es, mit einem Sieg die bisherige Geschichte etwas zu ändern. Es wird schwer und in München zu spielen, wird eine zusätzliche Motivation für Deutschland sein. Sie brauchen den Sieg - das kann mal ein positiver, mal ein negativer Faktor sein. Wir müssen das Beste aus unseren Möglichkeiten machen und versuchen, das Spiel zu genießen.

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